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Deutsche Bank-Aktie // Seitwärtsrendite ins Visier nehmen

by • 22. September 2020 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (0)633

Das Dauersorgenkind des deutschen Kurszettels sucht mal wieder nach Sparpotenzial. Nun sollen rund 100 der verbliebenen Filialen bei der Deutschen Bank wegfallen, damit der Konzern irgendwann mal wieder gutes Geld verdienen kann. Ob diese aber der Königsweg ist, darf bezweifelt werden.

Denn das Übel liegt im Geschäftsmodell, das viele Jahre auf Erträge aus dem Investmentbanking ausgerichtet war. So kommt es nämlich auch, dass die Blauen auch bei den jüngsten Aufklärungen bei Schwarzgeldern wieder einmal ganz vorne genannt wurden. Und auch die treue Geschäftsbeziehung zum jetzigen US-Präsidenten Donald Trump dürfte in einem globalen Markt derzeit eher ein Malus als ein Bonus sein.

Die Deutsche Bank-Aktie (514000), die im Corona-Crash bis auf ein Tief bei 4,45 Euro abtauchte, hatte sich im Juni sogar wieder über die Neun-Euro-Linie vorgekämpft. Dann folgten aber wieder schlechte Nachrichten und kleine Skandälchen. Zudem drohen im Zuge der Pandemie Kreditausfälle, wenn die Zahl der Insolvenzen zunimmt. Und schon rutschte das Papier wieder auf das aktuelle Niveau um sieben Euro ab.

Wirklich lohnend dürfte ein Einstieg in die Aktie nicht sein. Die Unsicherheit ist hoch und das Skandalpotenzial ebenso. Und ob der Konzern tatsächlich 2021 wieder schwarze Zahlen schreibt, ist sicherlich auch nicht in Stein gemeißelt. Nach unten dürfte es aber auch nur begrenzt gehen, da der Konzern noch immer über eine gewisse Substanz verfügt, die potentielle Übernehmer schnell am Markt auftauchen lassen würden.

So bietet es sich an, via Bonus-Zertifikat mit Cap auf eine Seitwärtsbewegung zu setzen. Unser Favorit (HX87SM) bringt eine Maximalrendite von 9,1 Prozent (34,2 Prozent p.a.), wenn die Aktie bis zum 18. Dezember stets über 4,40 Euro verweilt. Anders ausgedrückt: Rutscht die Aktie der Blauen nicht unter das Corona-Tief, gibt es kurz vor dem Weihnachtsfest einen schönen Gewinn. Bei einem Puffer von derzeit 37,4 Prozent stehen die Chancen hierfür sehr gut. Erweist sich der Abstand trotzdem als zu gering, drohen Verluste, da der Emittent dann entsprechend dem dann aktuellen Aktienkurs tilgt.


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Deutsche Bank-Aktie (Tageschart): nach unten recht gut unterstützt

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Bildquelle: Deutsche Bank, Mario Andreya

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