Sicherheitsnadel, Rente, Altersvorsorge

Investieren // Altersvorsorge richtig gestalten

by • 20. Juli 2018 • ServiceComments (0)1680

Eines ist mittlerweile jedem klar geworden: Die gesetzliche Rente wird als Altersvorsorge nicht reichen. Doch viele Menschen fühlen sich mit dem Thema private Vorsorge überfordert: Soll ich in Aktien investieren, in ETFs oder doch lieber in eine Immobile? Die Antwort: Am besten in alles!

Gesetzliche Rente hat versagt

Ursprünglich war die gesetzliche Rente so konzipiert, dass deutsche Arbeitnehmer bei Erreichen des Rentenalters gut von ihr leben konnten. Allerdings baute sie auf der Annahme, dass die Geburtenraten stabil blieben, so dass jede Rentnergeneration von der darauffolgenden Generation finanziert würde. Da die Geburtenrate jedoch seit Jahren stark rückläufig ist, müssen immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren. Die Folge: Die Rente wurde immer beschnitten und liegt nun bei 48 Prozent des durchschnittlichen Gehaltes. Durch Besteuerung und Sozialversicherungsbeiträge schrumpft sie weiter. Was übrig bleibt, reicht in der Regel nicht mehr aus, um den Ruhestand zu finanzieren. Arbeitnehmer müssen sich also überlegen, wie sie die Private Vorsorge ist angesagt.

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Private Rentenversicherung als zweites Standbein

Eine private Rentenversicherung ist dabei fast schon Pflicht für alle, die sich zusätzlich absichern möchten. Hier gibt es vielfältige Optionen, wie die Kapital-Lebensversicherung (die sich jedoch bei den aktuellen Niedrigzinsen kaum noch lohnt), die vom Staat geförderte Riester-Rente und fondsgebundene Verträge wie Fondssparpläne. Gerade letztere, bei denen langfristig in ETFs investiert wird, haben sich in den letzten Jahren als sinnvolles Instrument zum Kapitelaufbau erwiesen. Der Sparplan sollte auf etwa 15 bis 20 Jahre angelegt sein. Jeden Monat wird eine festgelegte Rate eingezahlt (bereits ab 50 Euro möglich), um damit neue Anteile an einem Fondsparplan zu erwerben. Da ein Fonds über viele Aktien verteilt, besteht anders als bei Einzelaktien kein Risiko eines Totalverlustes, falls eine Aktiengesellschaft pleitegeht. Bei einem typischen ETF sind Renditen im zweistelligen Bereich möglich. So lässt sich einiges für die spätere Rente ansparen. Der private Rentenversicherungsantrag kann ganz bequem online gestellt werden. Spezielle Portale bieten ein breitgefächertes Angebot an Fondsparplänen und anderen traditionellen Vorsorgeprodukten wie Lebensversicherungen.

Bei Immobilien immer an die laufenden Kosten denken

Betongold gilt in Deutschland als ideale Wertanlage. Sicher ist es erstrebenswert, später in den eigenen vier Wänden zu wohnen ohne Mieterhöhungen oder gar eine Kündigung fürchten zu müssen. Allerdings denken viele Menschen nicht an die laufenden Kosten: Die Rente muss anderweitig genug hergeben, um beispielsweise die Grundsteuer, Versicherungen und Schönheitsreparaturen finanzieren zu können, die sonst der Vermieter trägt.

 

Bildquelle: sigrid rossmann / pixelio.de

 

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