Trotz einer durchwachsenen Entwicklung im vierten Quartal konnte Douglas seine Prognosen für das im September beendete Geschäftsjahr 2024/25 erreichen. Obwohl Hoffnungen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft weiterhin bestehen, kommt die Douglas-Aktie derzeit allerdings nicht vom Fleck und bewegt sich seit geraumer Zeit seitwärts im Bereich der Zwölf-Euro-Marke.
Als wir im August [HIER klicken] zuletzt über Douglas berichteten, hatte die Parfümerie-Kette ordentliche neun Monats Zahlen für das Geschäftsjahr 2024/25 (30. September) vorgelegt und ihre Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach sollte der Umsatz etwas mehr als 4,5 Milliarden Euro erreichen, bei einer operativen Marge (Ebitda-Marge) von rund 17 Prozent.
Tatsächlich gelang es Douglas im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 4,58 Milliarden Euro zu generieren. Dies entsprach einem Plus von 2,8 Prozent. Bei der Ebitda-Marge erreichte der Konzern immerhin 16,8 Prozent, womit auch hier die eigene Prognose knapp geschafft wurde.
Die Douglas-Aktie (BEAU1Y) bremste tatsächlich zuletzt die etwas schwächere Entwicklung im Abschlussquartal, da deren Daten nur am unteren Rand der Markterwartungen lagen. Hier macht sich vor allem die Konsumzurückhaltung im Zuge der schwachen Konjunkturentwicklung bemerkbar. Mit Blick auf diese Entwicklung sind die Experten daher auch für das aktuell noch laufende Weihnachtsgeschäft etwas weniger zuversichtlich.
Dem steht nun gegenüber, dass die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von acht durchaus günstig bewertet ist. Wir sehen daher ausreichend Pessimismus in den Kurs eingepreist. Zudem halten wir es weiter für möglich, dass das nun laufende Weihnachtsquartal positive Überraschungen bringen wird. Denn die Marktstellung des Unternehmens sowie die Beratungs- und Produktqualität überzeugen. Langfristanleger können daher bei Douglas weiter Positionen auf- beziehungsweise ausbauen.
Aussichtsreich erscheint auch ein kurzlaufendes Discount-Zertifikat (SX6RQN) mit Cap bei 12 Euro und Bewertungstag am 20. März 2026, also in 92 Tagen. Rutscht der Basiswert am Laufzeitende unter die 12-Euro-Marke, tilgt der Emittent via Aktienlieferung. Der Einstandskurs liegt dann bei 11,43 Euro, was dem aktuellen Zertifikate-Kurs entspricht. Der Rabatt gegenüber dem Direktinvestment läge bei rund 5,5 Prozent. Geht die Aktie hingegen über dem Cap bei 12 Euro über die Ziellinie, erzielt der Anleger aktuell eine schnelle Maximalrendite von 5,0 Prozent (18,4 Prozent p.a.), da er dann 12 Euro in Cash ausbezahlt bekommt.
Douglas-Aktie (Tageschart): es geht seitwärts



