Etwas besser als erwartet sind die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 (per 30. September) bei Douglas aus. Dabei konnte die Parfümeriekette wieder ein leichtes Wachstum generieren. Auch auf der Ertragsseite gab es eine geringfügige Verbesserung, die am Markt auch positiv ankam. Trotzdem lässt die Trendwende bei der Douglas-Aktie (BEAU7Y) noch auf sich warten. Wir bleiben aber zuversichtlich.
Immerhin: Bei der Douglas Group stieg der Umsatz im dritten Quartal um 3,2 Prozent auf 1,008 Milliarden Euro. Bereinigt um Verkäufe, also insbesondere die Transaktion um die Online-Apotheke Disapo, lag das Plus sogar bei vier Prozent. Beim operativen Ergebnis (Ebitda) kam es gleichzeitig zu einem Anstieg um 1,4 Prozent auf 154,6 Millionen Euro. Beim um Sondereffekte bereinigen Ebitda ging es allerdings um 2,9 Prozent nach unten.
Somit ergibt sich nach neun Monaten ein Konzernumsatz von 3,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,9 Prozent entspricht. das bereinigte Ebitda sank allerdings um 3,5 Prozent auf 634,1 Millionen Euro, weshalb sich die Marge 18,8 auf 17,6 Prozent verschlechterte. Vorstandschef Sander van der Laan sprach von einer soliden Geschäftsentwicklung, bemerkte aber, dass lediglich in Frankreich eine negative Entwicklung zu verzeichnen war. Demgegenüber ist der wichtigste Markt, der deutsche Heimatmarkt, gewachsen. Dies zeigt, dass die Konsumenten, auch bei geringerer privater Liquidität im Beautybereich kaum Einsparungen vornehmen.
Offensichtlich sorgt dies auch in Douglas-Vorstand für Optimismus. Denn das Team bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. Demnach wird der Konzernumsatz etwas mehr als 4,5 Milliarden Euro erreichen, bei einer Ebitda-Marge von rund 17 Prozent. Allerdings kündigte das Management an, im Zuge der makroökonomischen und politischen Verwerfungen für die kommende Jahre eine neue Mittelfristprognose aufstellen zu wollen, die wohl im Dezember zur Veröffentlichung ansteht.
Die Douglas-Aktie notiert gegenüber unserer Empfehlung vom Mai [HIER klicken] nahezu unverändert im Bereich um die Zwölf-Euro-Marke. Hier könnte sich weiterhin ein Wendepunkt befinden. Dafür spricht auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis von sieben. Wir bleiben daher bei unserer Einschätzung, dass Langfristanleger auf dem aktuellen Niveau Positionen auf- beziehungsweise ausbauen können.
Auch das bereits von uns im Februar [HIER klicken] und im Mai [HIER klicken] empfohlene Discount-Zertifikat (SJ9FPR) mit Bewertungstag am 19. Dezember 2025 kann im Depot verweilen. Zwar ist das Cap-Niveau von 16 Euro noch ein gutes Stück entfernt. Allerdings läge der Einstandskurs, sofern das Cap-Niveau bis zum Laufzeitende nicht erreicht wird, mit 14,76 Euro durchaus auf einem noch immer in Reichweite erreichbaren Kurs-Level.
Douglas-Aktie (Tageschart): Bodenbildung dauert an



