Eyemaxx Real Estate // Neuer Bond für weiteres Wachstum

Von • 18. April 2018 • Anleihenvisionen, FeatureComments (1)4987

Wer seinen offiziellen Firmensitz im unterfränkischen Aschaffenburg hat, für den ist der Weg bis ins oberfränkische Bamberg gerade einmal rund 160 Kilometer weit. Kein Wunder also, dass die börsennotierte Eyemaxx Real Estate (A0V9L9) auch dort ihre Augen nach attraktiven Gewerbeimmobilien offen hält. Fündig wurde das Team um Firmengründer und CEO Michael Müller direkt am dortigen Hauptbahnhof, in Laufweite zur Regnitz und der romantischen Altstadt mit der historischen Rauchbierbrauerei Schlenkerla (zehn Minuten Fußmarsch). Dort befindet sich ein großes Kino-Center samt 700-Plätze-Parkhaus und weiterem Areal – insgesamt rund 17.500 Quadratmeter Grundfläche.

Nun erwarb Müller dem Komplex. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts liegt bei 50 Millionen Euro. Noch in 2018 soll der Um- und Ausbau losgehen, wobei Kino und Parkhaus erhalten bleiben. Denn damit erzielt der neue Eigner schon rund 650.000 Euro an Mieteinnahmen pro Jahr. Neu entstehen sollen ein Hotel und ein Boarding-Haus sowie weitere Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomie-Betriebe, die dann sicher auch gute und deftige fränkische Hausmannskost ihren Gästen anbieten werden. Rund drei Millionen Euro sollen die Mieteinnahmen damit nach Fertigstellung erreichen. Dabei plant Müller keinen Verkauf der Immobilie, er will sie im Bestand dauerhaft halten.

Nun ist Bamberg zweifelsfrei nicht zwingend der Nabel der Welt, da fallen einem eher Standorte wie München, Rom oder Paris ein. Gerade die Genussregion Oberfranken [hier klicken], mit deren Hauptstadt Bayreuth und dem etwas kleineren Bamberg sind aber durchaus wachstumsstark. Zudem sind dort die Immobilienpreise noch nicht in astronomische Höhen geklettert, womit noch Wertsteigerungspotenzial besteht. Somit bewerten wir den Deal mit Blick auf Lage und Chance als eine sehr gute Wahl.

Zur Finanzierung dieses und weiterer in der Pipeline befindlicher Projekte zapft Eyemaxx nun den Kapitalmarkt an und emittiert eine neue Anleihe (A2GSSP) mit einem Volumen von bis zu 30 Millionen Euro. Anleger können das Papier mit fünfjähriger Laufzeit vom 19. April bis zum 24. April (15 Uhr) zeichnen. Der Kupon beträgt 5,5 Prozent p.a., bei halbjährlicher Zinszahlung (26. Oktober und 26. April). Die Inhaber-Schuldverschreibung kann ab einem Nennbetrag von 1.000 Euro gezeichnet werden. Nach der Zeichnungsfrist dürfte der Bond schon ab dem 26. April im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar sein.

Mit Blick auf die bisher gezeigte Zuverlässigkeit als Anleiheschuldner und auf die guten Perspektiven der wachstumsstarken Gesellschaft ist der neue Bond (A2GSSP) als Depotbeimischung sehr gut geeignet. Wir stufen daher die Zeichnung, beispielsweise über DirectPlace, der Zeichnungsplattform der Frankfurter Börse, als interessant ein.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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