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Einhell-Aktie // Corona beschert bestes Ergebnis der Firmengeschichte

by • 17. November 2020 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)563

Wer Zeit hat, weil andere soziale Kontakte wie Sport, Restaurantsbesuche oder einfach nur Freunde treffen durch die Pandemie begrenzt sind, der sucht sich offenbar andere Beschäftigungen und werkelt vor allem in Haus und/oder Garten herum. Da wird renoviert, verschönert oder neu gestaltet. Und was wird dazu benötigt? Richtig. Schraubenzieher, Sägen, Bohrmaschinen oder generell Werkzeug und Maschinen. Das treibt die Nachfrage in Baumärkten und im Online-Handel in die Höhe, wovon Einhell als Anbieter von Heim- und Handwerkerbedarf profitiert.

Das Unternehmen freut sich über gestiegene Absatzzahlen seiner sogenannten Power X-Change Akku-Geräte. Diese Reihe umfasst derzeit 170 Akku-Werkzeuge und -Gartengeräte und unterstützt den Anwender überall dort, wo kabellose Freiheit gewünscht wird.

Einhell erzielte durch den Boom der DIY-Industrie (DIY: Do It Yourself) von Januar bis September 2020 einen Umsatz in Höhe von 529,6 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Wert zum gleichen Zeitpunkt bei 463 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 37,4 Millionen Euro nach 26,6 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (Ebit) verbesserte sich von 29,1 auf 39,2 Millionen Euro. Je Aktie entspricht das einem Ergebnis von 6,90 Euro, was ein Plus von 35,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist.

Der Konzern hatte zuletzt Anfang Oktober seine Prognose zum Jahresende erhöht und rechnet mit einem Jahresumsatz von 670 Millionen. Euro, sowie einer Rendite vor Steuern von rund 6,5 Prozent.

Die Einhell-Aktie ist zwar inzwischen deutlich im Jahresverlauf gestiegen, erscheint aber angesichts der Wachstumsaussichten noch nicht ausgereizt. Sollte in diesem Jahr ein Gewinn je Aktie von 8,20 Euro zusammenkommen, würde sich ein prognostiziertes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von bescheidenen 10,7 errechnen.

Zudem weist das Unternehmen bei einem Marktwert von aktuell 331 Millionen Euro ein Eigenkapital von 231 Millionen Euro und einen Zahlungsmittelbestand von 38,4 Millionen Euro aus. Zugleich wurde die Nettoverschuldung von 28,3 auf 14,4 Millionen Euro abgebaut.


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Einhell-Aktie (Tageschart): nächster Schub nach oben?

Einhell Aktie

Bildquelle: Einhell

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