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Bayer-Aktie // Desaster-Vorstand darf selber aufräumen

by • 15. September 2020 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (0)828

Fest steht, dass Bayer-Vorstandschef Werner Baumann für das größte Desaster des Pharma- und Agrarchemiekonzern verantwortlich ist. Denn er tüte die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto ein, die dem Konzern bislang gar keine Freude machte. Milliardenschwere Klagen überhäufen noch heute die Leverkusener, da der miteingekaufte Unkrautvernichter Roundup mit Glyphosat einen Wirkstoff enthält, der möglicherweise krebserregend ist.

Trotzdem verlängerte der Aufsichtsrat den Vertrag mit Baumann vor wenigen Tagen, der eigentlich zur Hauptversammlung 2021 ausgelaufen wäre. Nun darf der Glyphosat-Käufer tatsächlich bis 2024 die Scherben zusammenkehren, die er selber verursacht hat. Dazu ist Bayer zuletzt immerhin einem neuen Kompromiss mit US-Klägern nähergekommen. Details werden nun dem zuständigen US-Gericht zur Genehmigung vorgelegt. Allerdings war genau dort der vorherige Kompromissvorschlag abgelehnt worden.

Daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Bayer-Aktie (BAY001) zuletzt schwächer als der Gesamtmarkt entwickelte und seit unserer jüngsten Besprechung auf Plusvisionen [hier klicken] vom 21. August sogar leichte Kursverluste erlitt. Denn Unsicherheiten mag die Börse gar nicht.

Und letztendlich mag die Börse auch Baumann nicht, obwohl der Kapitalmarkt am Tag nach der Vertragsverlängerung leicht steigende Kurse hervorbrachte. Wir bleiben daher für die Bayer-Aktie eher pessimistisch, zumal ein Rutsch unter die Unterstützung bei 54,00 Euro ein neues Verkaufssignal generieren würde.

Das im August vorgestellte Bonus-Zertifikats mit Cap (PZ7FRU) [hier klicken] hat sich besser als die Aktie entwickelt. Es verfügt noch über eine Restrendite von 5,6 Prozent (20,6 Prozent p. a.) bis zur Fälligkeit am 18. Dezember, bei einem auf 28,9 Prozent leicht reduzierten Risikopuffer. Da sich ja die Restlaufzeit reduziert hat, kann das Papier durchaus im Depot bleiben oder sogar nachgekauft werden.Schließlich liegt die bei 40,00 Euro platzierte Barriere sogar unter dem Corona-Tief vom Frühjahr.


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Bayer-Aktie (Tageschart): Unterstützung bei 54,00 Euro muss halten

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Bildquelle: Bayer

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