Weihnachten steht bereits kurz vor der Tür. Die Suche nach Geschenken hat längst begonnen. So rücken auch die beliebten Fotobücher wieder in den Fokus, denn damit lassen sich beispielsweise Urlaubserinnerungen nahezu perfekt als Geschenk verpacken. Für die Mitarbeiter der Cewe Stiftung bedeutet dies viel Arbeit. Für die Cewe Stiftung ist dies die ertragreichste Zeit. Doch auch frische Quartalszahlen können sich sehen lassen.
Im dritten Quartal erzielte die Cewe Stiftung einen Umsatz von 174,4 Millionen Euro, was einem Plus von 6,1 Prozent zum Vorjahr entspricht. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 0,4 Millionen Euro erwartungsgemäß im Minus, da es sich um das umsatzschwächste Quartal des Jahres handelt und traditionell negativ ist.
Im klassischen Fotofinishing-Geschäft verzeichnete der Konzern ein Umsatzplus von 6,7 Prozent auf 145,3 Millionen Euro. Abzulesen ist die gute Entwicklung aber auch der Zahl der abgesetzten Fotos, die im dritten Quartal um 6,8 Prozent auf 550 Millionen Stück gestiegen ist. Erfreulich auch die Entwicklung bei den Fotobüchern, deren Absatz von 1,234 Millionen auf 1,325 Millionen Stück stieg. Aber auch der kommerzielle Online-Druck zeigte sich nach einem schwächeren zweiten Quartal erholt: Der Umsatz zog hier um zwei Prozent auf 21,5 Millionen Euro an.
Der Vorstand sieht sich nach neun Monaten in der Lage, die Zielwerte für das Gesamtjahr zu bestätigen. Demnach soll der Umsatz um rund vier Prozent zulegen und in einer Bandbreite zwischen 835 und 865 Millionen Euro durchs Ziel gehen. Das Ebit wird in einem Korridor zwischen 84 und 92 Millionen Euro erwartet.
Die Cewe-Aktie (540300) hatten wir zuletzt im Dezember des Vorjahres [HIER klicken] besprochen. Damals wie heute notiert der Titel im Bereich der 100-Euro-Marke: damals knapp darüber, heute knapp darunter. Die Einschätzung zu dem Papier bleibt aber unverändert: Denn vor allem die Dividende kann überzeugen, nachdem der Konzern in den vergangenen 16 Jahren stets die Ausschüttung erhöht hat, zuletzt von 2,60 Euro auf 2,85 Euro.
Unterstellt man nun, dass es im kommenden Jahr (für 2025) auf 3,00 Euro nach oben geht, errechnet sich eine Dividenden-Rendite von rund drei Prozent. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis von elf gibt dem Papier Spielraum nach oben. Langfristanleger können daher bei Kursen unter 100 Euro Positionen auf- bzw. ausbauen.
Schade, dass die Emittenten auf diesen Wert weiterhin keine Discount-Zertifikate anbieten, die derzeit sicherlich attraktive Konditionen hätten. Die Emissionshäuser dürfen hier gerne nachlegen.
Cewe Stiftung-Aktie (Tageschart): Kampf mit der 100-Euro-Marke



