Smartbroker habe seine Guidance für das Geschäftsjahr 2025 erneut angehoben und damit die anhaltend außergewöhnlich starke operative Entwicklung im Jahr 2025 bestätigt, schreibt GBC Research. Der Vorstand erwarte nun einen Konzern-Umsatz zwischen 65 und 70 Millionen Euro (zuvor 60 bis 66 Millionen Euro) und einen operativen Gewinn (Ebitda) in einer Spanne von minus 1,5 bis plus 1,5 Millionen euro (zuvor minus 3,0 bis 0,0 Millionen Euro).
Anlass für diese erneute Anpassung, erläutert GBCResearch in einer Einschätzung von Anfang Januar, seien insbesondere die deutlich stärkeren Trading-Aktivität der Kunden, getragen von einem steigenden Kundenvolumen im Brokerage, kontinuierliche Produktverbesserungen bei Smartbroker+, ein attraktiveres Gesamtangebot und ein konstruktiveres Kapitalmarktumfeld. Parallel dazu entwickele sich das Media-Segment (Wallstreet Online, Finanznachrichten, Ariva, Boersennews) spürbar besser als im Vorjahr, unterstützt durch eine steigende redaktionelle Reichweite.
Auf Basis dieser verbesserten Unternehmensprognose passt GBC Research seine Schätzungen für das Geschäftsjahr 2025 an: Zuvor erwartete GBC Umsatzerlöse von 65,0 Millionen Euro und ein operatives Ebitda von minus 1,2 Millionen Euro. Nach der jüngsten Guidance-Anhebung erhöht GBC seine Umsatzschätzung auf nun 68,0 Millionen Euro und rechnet für das operative Ebitda mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Diese Anpassung reflektiere die außergewöhnlich starke operative Dynamik im Brokerage-Segment und erkennbare Effizienzgewinne im Plattformbetrieb.
Die operative Entwicklung des Jahres 2025 bestätige, laut GBC, diese Einschätzung. Smartbroker zähle mittlerweile mehr als 250.000 Brokerage-Kunden, davon nahezu 80.000 Neukunden im laufenden Jahr. Das verwaltete Kundenvermögen lag per Ende Oktober bei mehr als 14 Milliarden Euro, während das Cash under Custody 915 Millionen Euro erreiche. Die deutlich gesteigerte Trading-Aktivität würde das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis und die konsequente Weiterentwicklung von Smartbroker+ widerspiegeln, was zusätzlich durch mehrere bedeutende Auszeichnungen belegt werde.
2025 sei, so GBC, trotz der dynamischen Entwicklung mit fokussierten Investitionen in Wachstum, Plattform-Optimierung und Marketingintensität ein Übergangsjahr gewesen. Die entstandene Breite der Kundenbasis und die gestiegene Handelsintensität bilde ab 2026 die Grundlage für höhere wiederkehrende Erträge und eine deutliche Verbesserung der Margen.
Die erneute Guidance-Anhebung stärke den Investment Case von GBC Research in zentralen Punkten und unterstreiche das weitere Potenzial. In Folge der moderaten GBC-Prognoseanhebung steigt das GBC-Kursziel für die Smartbroker-Aktie leicht auf 17,60 Euro (zuvor 17,50 Euro). GBC bestätigt seine Kauf-Empfehlung, da die jüngste operative und finanzielle Entwicklung die bisherige Einschätzung klar untermauere, dass Smartbroker die Erwartungen von GBC im Jahresverlauf voll erreichen und solide bestätigen werde.
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Smartbroker-Aktie (Tageschart): Widerstandszone überwunden



