Nach einem guten 2025 ist GEA auch ins Jahr 2026 stark gestartet. Der Spezialmaschinenbauer steigerte den Umsatz und den operativen Gewinn. Zudem bestätigte die Verwaltung um den erfahrenen Vorstandschef Stefan Klebert den Ausblick auf das Gesamtjahr. Trotzdem tritt die GEA-Aktie (660200) derzeit auf der Stelle. Wir klären auf:
Beim Umsatz legte GEA im ersten Quartal immerhin um 1,2 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro zu. Das organische Wachstum lag sogar bei 5,3 Prozent, wenn Währungseffekte sowie An- und Verkäufe herausrechnet werden. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging es um 3,9 Prozent auf 205,9 Millionen Euro nach oben. Hier konnte der Anlagenbauer sogar die Analysten-Erwartungen leicht übertreffen.
Erwartungsgemäß entwickelte sich hingegen der Auftragseingang, der um 2,8 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro stieg. Daher ist es keine Überraschung, dass der Vorstand die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte. Dabei erwartet das Management ein organisches Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent bei einer Ebitda-Marge von 16,6 bis 17,2 Prozent.
Trotz der guten Zahlen kann die GEA-Aktie derzeit kaum Boden gutmachen. Sie bewegt sich weiterhin knapp unter der 60-Euro-Marke. Wir gehen aber weiterhin, wie schon im Januar [HIER klicken], davon aus, dass der Titel noch Potenzial nach oben hat, auch dank eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses von 17. Im Januar hatten wir noch die Hürde bei 63,00 Euro als Widerstand ausgemacht. Jetzt sollte aber eher das Zwischenhoch vom Februar bei 66,20 Euro das nächste Ziel ist. Anschließend sollten dann neue All-Time-Highs jenseits der bisherigen Rekordmarke von 66,80 Euro folgen.
Weiter ins Bild passt zudem das bereits im Januar [HIER klicken] vorgestellte ein Discount-Zertifikat (FD4UDJ) mit Bewertungstag am 18. Dezember 2026 und Cap bei 60,00 Euro. Es bringt aktuell eine Maximalrendite von 8,6 Prozent oder 13,6 Prozent p. a., wenn der Basiswert über dem Cap-Level durchs Ziel geht. Gelingt dies nicht, tilgt der Emittent durch Lieferung der Aktie. Der Einstandskurs für den Anleger liegt dann bei 55,26 Euro, was dem aktuellen Zertifikate-Preis entspricht. Der Rabatt gegenüber dem Direktinvestment erreicht hier derzeit rund sechs Prozent.
GEA-Aktie (Tageschart): Rekordhoch in Sichtweite, aber Gefahr eines Doppeltops



