Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 hat Pfisterer ein Wachstum der Umsatzerlöse in Höhe von 17,5 Prozent auf rund 450,0 Millionen Euro und einen überproportionalen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns (bereinigtes Ebitda) um 23,8 Prozent auf rund 80,0 Millionen Euro erzielt.
Damit dürften, laut GBC Research, im vierten Quartal 2025 Umsatzerlöse in Höhe von mehr als 123,0 Millionen Euro und ein Umsatzanstieg von 25,9 Prozent erreicht worden sein. Die bisherige GBC-Prognose, nach der Umsatzerlöse von 114,2 Millionen Euro erwartet wurden, sei übertroffen.
Auch auf Gesamtjahresebene liegen die vorläufigen Umsatzerlöse in Höhe von 450,0 Millionen Euro über der GBC-Erwartung von 440,9 Millionen Euro. Bereits mit der Veröffentlichung der Zahlen für die ersten neun Monate hatte Pfisterer einen über den Jahresverlauf hinweg steigenden Umsatztrend aufgezeigt: Während die Umsätze des ersten Quartals noch von der Produktionsverlagerung von Wunsiedel (Brand der Produktionsstätte) nach Kadaň betroffen waren, was einen Umsatzrückgang von 1,4 Prozent verursachte, seien in den darauffolgenden Quartalen Umsatzsteigerungen von jeweils über 25 Prozent erwirtschaftet worden.
Die insgesamt sehr positive Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres werde, so GBC, gemäß den vorläufigen Zahlen von einem starken Anstieg des adjustierten operativen Cash-flows auf 58,0 Millionen Euro (Vorjahr: 42,6 Millionen Euro) abgerundet.
Die vorläufigen Zahlen entsprechen den GBC-Erwartungen, wenngleich das Ebitda etwas schwächer als erwartet ausgefallen sei. Aufgrund des etwas höheren vorläufigen Umsatzes hebt GBC die Umsatz-Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 auf 496,8 Millionen Euro (bisherige GBC-Prognose: 490,0 Millionen Euro) an, die Ergebnisprognose bleibe jedoch unverändert.
Eine wesentliche Grundlage für die Fortsetzung des Wachstumskurses sei der erneut deutlich gesteigerte Auftragseingang: Mit 550,0 Millionen Euro (Vorjahr: 423,2 Millionen Euro) führte er zu einem starken Anstieg des Auftragsbestandes um mehr als 42 Prozent auf 335,0 Millionen Euro (Vorjahr: 234,9 Millionen Euro). Im Februar 2026 meldete Pfisterer beispielsweise den Zuschlag für die Lieferung der Anschlusstechnik für die Offshore–Windparks Nordlicht I (980 MW) und Nordlicht II (630 MW) des Energieversorgers Vattenfall.
Auf Basis der unveränderten Ergebnisprognosen behält GBC Research das bislang ermittelte Kursziel von 85,00 Euro bei und vergibt weiterhin das Rating Kaufen. Die vollständige Analyse kann HIER heruntergeladen werden.
Pfisterer-Aktie (Tageschart): stabil auf hohem Niveau



