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Deutsche Post-Aktie // Jojo mit dem Briefporto

by • 11. Februar 2019 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)1154

Die Deutsche Post-Aktie (846900) profitierte zu Wochenbeginn von der Hoffnung auf ein höheres Briefporto. Die Faz hatte von einem neuen Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums berichtet, der die Post-Entgeltregulierungsverordnung ändern soll. Demnach soll die Bundesnetzagentur der Deutschen Post einen größeren Spielraum bei der Erhöhung des Briefportos zubilligen. So könnte der klassische Brief, der derzeit 0,70 Euro benötigt, zukünftig 0,85 oder 0,90 Euro kosten. Verbunden damit wäre allerdings eine Verzögerung, denn die Erhöhung würde nicht im April, sondern erst im Sommer starten.

Noch zu Jahresbeginn hieß es, dass die Bundesnetzagentur der Post nur einen Spielraum für Preiserhöhungen bei Briefen von 4,8 Prozent einräumt. Das hätte einem Maximalpreis von 0,734 Euro entsprochen. Deshalb war die Aktie damals kräftig gefallen [Plusvisionen berichtete, hier klicken]. Nun folgt die Gegenbewegung, die den Kurs des Papiers (846900) bis auf 25,70 Euro am Mittag hat steigen lassen.

Wir hatten die Deutsche Post-Aktie bereits im Januar [hier klicken] dem Langfristanleger ans Herz gelegt und sehen auch auf dem inzwischen erhöhten Niveau noch Potenzial. Denn das KGV von zwölf und die Dividenden-Rendite von 4,6 Prozent überzeugen. Zudem scheint der Titel auf kurze Sicht charttechnisch einen Boden gefunden zu haben.

Eyemaxx Anleihe

Der im Januar herausgestellte Discounter (CV0299) mit Cap bei 26 Euro hat sich gut entwickelt und darf mit einer Restrenditechance von 3,5 Prozent im Depot verweilen. Und sollte der Cap am Laufzeitende Mitte März nicht erreicht werden, wandert ja die Aktie automatisch ins Depot.

Mit Blick auf die stabile Kursentwicklung bietet sich für Neuengagements aber ein Bonus-Zertifikat mit Cap (HX6GV3) an: Sofern die Deutsche Post-Aktie bis zum 20. September über 18 Euro (Abstand: 29,5 Prozent) verweilt, erzielt der Anleger eine Bonus-Rendite von 7,6 Prozent (12,2 Prozent p.a.). Rutscht die Aktie hingegen überraschend stark ab und unterschreitet die Barriere, dann tilgt der Emittent via Aktienlieferung im Verhältnis eins zu eins.

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Deutsche Post-Aktie (Tageschart): Kursstabilisierung

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Bildquelle: Deutsche Post

 

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