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Deutsche Post-Aktie // Das Jahr mit dreimal Weihnachten

by • 10. November 2020 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)724

Bekannt waren bereits die Rahmendaten für das dritte Quartal, da die Deutsche Post diese schon vor Monatsfrist meldete und dabei die Jahresprognose erhöhte. Heute hat die Post aber auch noch die Details veröffentlicht. Demnach sorgte der florierende Online-Handel in Pandemie-Zeiten für ein Umsatzplus von mehr als vier Prozent auf 16,24 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis sprang dabei um rund 50 Prozent auf 851 Millionen Euro. Trotzdem gibt die Aktie am heutigen Dienstag deutlicher nach und gibt große Teile des Vortagsgewinns ab, die den DAX-Wert auf ein Rekordniveau bei 43,50 Euro trieben.

Der einfachste und erste Grund ist die Tatsache, dass die Analysten einen Schnaps mehr erwartet hatten. Grund zwei sind klassische Gewinnmitnahmen, nachdem der Kurs zuletzt kräftig gestiegen ist. Und der dritte Grund sind die neuen Entwicklungen, nach den positiven Impfstoff-Meldungen. Dies könnte die Konsumenten zurück in die Läden und raus aus dem Internet treiben.

Beim letztgenannten Grund dürfte aber der Wunsch der Vater der Gedanken sein. Denn schon die erste Corona-Welle mit dem März-Lockdown sorgte für weihnachtliche Atmosphäre in den Post-Lagerzentren. Dies dürfte nun – im laufenden Lockdown 2 – auch wieder so sein, obwohl viele Länden geöffnet haben.

Die Maskenpflicht stört den Einkäufer aber massiv, so dass der Weg ins weltweite Netz die bequemere Wahl ist. Und nun steht auch noch das echte Weihnachten vor der Tür. Dies wird die Post-Mitarbeiter wieder kräftig beanspruchen. Höchstleistungen werden nötig sein, die zu erwarteten Paketflut beherrschbar zu machen. Daher ist die kleine Konsolidierung der Post-Aktie (555200) für den Langfristanleger eine gute Einstieggelegenheit.

Die Alternative ist ein Bonus-Zertifikat mit Cap (VP9DUK). Es bringt eine Maximalrendite von 6,8 Prozent (18,4 Prozent p.a., wenn die bei 28 Euro (Abstand: 26,7 Prozent) bis zum 19. März 2021 unverletzt bleibt. Gelingt dies nicht, dann tilgt der Emittent via Aktienlieferung, die dann allerdings deutlich billiger als zum jetzigen Zeitpunkt sein dürfte.


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Deutsche Post-Aktie (Tageschart): Nach dem Rekord folgt eine Konsolidierung

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Bildquelle: Deutsche Post

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