Erst im Mai [HIER klicken] hatten wir große Hoffnung, dass die Hornbach-Aktie im Bereich der 80-Euro-Marke einen Boden finden wird. Tatsächlich hat es einige Monate gedauert, ehe diese Bodenbildung abgeschlossen worden war, mit Zwischentiefs im Bereich von 75,00 Euro. Nun sorgten aber überzeugende Quartalszahlen dafür, dass die Baumarkt-Aktie sogar nach oben ausbrechen konnte.
Verantwortlich dafür war ein Plus beim Nettoumsatz von 7,3 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27, welches die Sommermonate Juni, Juli und August betrifft. Das Management stellte dabei eine robuste Kundennachfrage fest, verwies aber auch auf positive Kalendereffekte, da die Verkaufstage im Vergleich zum Vorjahr leicht zulegten. Trotz des anhaltenden Kostendrucks steigerte die Baumarktkette gleichzeitig das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um starke 12,8 Prozent auf 124,6 Millionen Euro.
Der Vorstand bleibt aber mit Blick auf die anhaltenden geopolitischen Risiken, die sich unter anderem auf die Konsumstimmung, die Einkaufspreise und auch auf Logistikkosten auswirken können, zurückhaltend bei der Prognose für das Gesamtjahr. So erwartet die Verwaltung weiterhin einen Nettoumsatz auf oder leicht über dem Vorjahresniveau. Beim Ebit geht das Management von einem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres aus, was letztendlich bedeutet, dass es Ebit um fünf Prozent steigen oder fallen kann.
Die Hornbach Aktie (608340) profitierte von den Daten, da die Werte letztendlich leicht über den Analystenerwartungen lagen. Daher konnte auch die Widerstandslinie bei 85,00 Euro zwischenzeitlich sogar recht deutlich überwunden werden. Allerdings ist der Ausbruch noch nicht nachhaltig, er könnte sich noch als Bullenfalle erweisen. Dem steht gegenüber, dass ein nachhaltiger Sprung über die 85-Euro-Marke den Weg sogar in Richtung der 100-Euro-Linie freimacht.
Dazu passt auch die Fundamental-Bewertung. Denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von neun ist der Wert weiterhin günstig bewertet. Hinzu kommt eine attraktive Dividenden-Rendite von rund drei Prozent, die den Wert gut nach unten absichert. Langfristanleger können daher weiter zugreifen, wie wir dies zuletzt bereits im Mai [HIER klicken] bei Kursen unter 80,00 Euro bereits empfohlen hatten.
Trotz bereits erzielter Kursgewinne bleibt auch das im Mai [HIER klicken] vorgestellte Discount-Zertifikat (DU8R7E) mit Cap bei 76,00 Euro und Laufzeit bis März 2027 aussichtsreich. Hier die aktuellen Konditionen: Geht die Hornbach-Aktie unter dem Cap-Niveau durchs Ziel, wird dem Anleger pro Zertifikat ein Anteilschein ins Depot gebucht. Der Einstandskurs liegt dann bei 73,39 Euro, was einem Rabatt gegenüber dem Direktinvestment von rund 15 Prozent entspricht. Verweilt die Hornbach-Aktie am Laufzeitende über dem Cap, dann erhält der Anleger 76,00 Euro in Cash ausbezahlt. Daraus ergibt sich immerhin noch eine Maximalrendite von 3,6 Prozent oder hochgerechneten 6,4 Prozent p. a., die für den entgangenen Aktieneinkauf entschädigt.
Hornbach Holding-Aktie (Tageschart): Trendwende in Sicht



