Bitcoin, Kryptowaehrung

Risikobereitschaft in der Welt des Kryptohandels

Von • 5. November 2020 • ServiceComments (0)1495

Wer sich über Finanzanlagen informiert, wird immer wieder auf die Risiken der verschiedenen Investitionen hingewiesen. Dabei gibt es eine einfache Faustregel, die fast überall greift: Je höher das Risiko, desto höher ist auch die potenzielle Rendite. Wer sein Geld auf einem Sparbuch parkt oder in deutsche Staatsanleihen investiert, muss sich kaum Gedanken um einen Ausfall machen.

Dafür erhält er aber auch kaum Zinsen und muss aufgrund der Inflation über die Jahre mit einem erheblichen Wertverlust rechnen. Wer hingegen in Start-ups investiert oder hochriskante Derivate kauft, kann sein Vermögen womöglich innerhalb kürzester Zeit verdoppeln – oder aber ganz verlieren. Irgendwo zwischen diesen Extremen liegt die Welt des Kryptohandels. Wer in Bitcoin, Ethereum oder Litecoin investiert, benötigt eine gewisse Risikobereitschaft.

Was ist Risikobereitschaft? Die Bereitschaft, Risiken einzugehen, basiert auf einer subjektiven Einschätzung. Sowohl die Wahrscheinlichkeit eines negativen Ereignisses, die Schwere dieses Ereignisses als auch die mögliche Belohnung, werden von Person zu Person unterschiedlich bewertet. Einige Menschen sind besonders risikobereit, weil sie die Höhe eines Risikos systematisch unterschätzen.

Andere werden von einer vermeintlich besonders großen Belohnung angetrieben, hohe Risiken einzugehen. Bei der Entwicklung der Risikobereitschaft spielen persönliche Erfahrungen eine besonders große Rolle. So nimmt die Risikobereitschaft mit zunehmendem Alter immer weiter ab, was sich durch die steigende Anzahl an negativen Erfahrungen im Laufe eines Lebens erklären lässt.

Risikobereitschaft im Kryptohandel: Eine hohe Risikobereitschaft ist häufig mit starken Emotionen verbunden. Und so gibt es zahlreiche Kryptotrader, die sich stark durch ihre Gefühle beeinflussen lassen und dadurch oft unbewusst große Risiken eingehen. Ein solches Gefühl ist die sogenannte „Fear of missing out“, kurz FOMO.

Bei steigenden Preisen haben viele Anleger Angst davor, einen großen Kursanstieg zu versäumen. Oft kaufen diese Anleger große Mengen an Tokens auf dem Höhepunkt eines Kursaufschwungs und verlieren im Anschluss viel Geld bei einer Preiskorrektur. Auch wiederholte Erfolge können Trader dazu verleiten, ihre Fähigkeiten zu überschätzen und unverhältnismäßige Risiken einzugehen. Es gibt aber auch Anleger, die zu hohen Risiken bereit sind, weil sie auf das Geld, mit dem sie spekulieren, nicht angewiesen sind.

Auswirkungen auf die Handelsstrategie. Die Risikobereitschaft wirkt sich dementsprechend stark auf die Handelsstrategie aus. Krypto-Trader mit einer mittleren Risikobereitschaft verfolgen in der Regel eine systematische Handelsstrategie, mit der die Wahrscheinlichkeit von Verlusten minimiert werden sollen. Häufig setzen sie auf Apps, die mithilfe von künstlicher Intelligenz die voraussichtliche Kursentwicklung vorhersagen und mithilfe von Bots Geschäftsmöglichkeiten aufspüren.

Wer ein solches Programm einmal ausprobieren möchte, kann sich bei Bitqt jetzt anmelden und die Zuverlässigkeit der Vorhersagen überprüfen. Anleger mit einer hohen Risikobereitschaft nutzen zwar zum Teil auch solche Programme, verwenden dabei aber Einstellungen, die Sicherheit zugunsten eines hohen Gewinnpotentials opfern. Oft investieren sie ihr Geld aber auch ohne eine spezielle Anlagestrategie auf gut Glück.

Die Verluste, die auf diese Weise früher oder später unweigerlich entstehen, nehmen sie in Kauf. Aus rationaler Sicht sind Anlagestrategien, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko herstellen sollen, in jedem Fall zu bevorzugen. Trotzdem wird es immer eine gewisse Anzahl an Anlegern geben, die sich weniger für rationale Überlegungen interessieren und stattdessen überzogenen Renditevorstellungen hinterherjagen.

Bildquelle: MichaelWuensch / Pixabay

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