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Evonik-Aktie // Zyklische Aktie oder 10-Prozent-Bonus-Chance?

by • 5. November 2019 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (0)423

Im August hatten wir uns zuletzt mit der Evonik-Aktie (EVNK01) beschäftigt und dabei festgestellt, dass der Titel genug konsolidiert hat [hier klicken]. Das Papier war damals gerade einmal noch 22 Euro wert und litt unter der Flaute im Autosegment und einem niedrigen Ölpreis. Heute kostet der Anteilschein des Spezialchemiekonzerns immerhin schon wieder mehr als 25 Euro. Dazu haben auch die frisch veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal beigetragen.

Zwar fiel der Umsatz um rund drei Prozent auf 3,23 Milliarden Euro und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) gar um sechs Prozent auf 543 Millionen Euro. Allerdings hatten die Marktteilnehmer vor allem auf der Ergebnisseite deutlich schlechtere Werte erwartet. Konzernchef Christian Kullmann bestätigte zudem die reduzierten Gewinn-Ziele. Sie sehen ein Ebitda mindestens auf Höhe des Vorjahres vor. Beim Umsatz ruderte der CEO leicht zurück: Aufgrund der geringeren Mengennachfrage wird er nun leicht unter Vorjahr erwartet, nachdem bislang ein Umsatz auf Vorjahreshöhe angekündigt war.

Doch dies nahm der Markt dem Manager nicht übel. Vielmehr überzeugt die Verwaltung mit einem verschärften Sparkonzept. Vor diesem Hintergrund scheint das Erreichen der Jahresziele mehr als realistisch. Gegebenenfalls sind dann sogar positive Überraschungen möglich. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 und einer Dividenden-Rendite von 4,8 Prozent (sofern es wieder 1,15 Euro gibt) hat der Kurs aber noch Luft nach oben. Somit ist die Evonik-Aktie (EVNK01) unter den Zyklikern sicher einer der aussichtsreichsten Papiere, die durchaus ins Depot wandern kann. Zudem hat sich das technische Bild aufgehellt.

Deutsche Rohstoff

Wer diesem Anblick noch nicht traut, er kann sich ein Bonus-Zertifikat mit Cap (PZ5PMV) ansehen. Es bringt eine Maximalrendite von 10 Prozent (15,7 Prozent p.a.), wenn die Evonik-Aktie bis zum 19. Juni 2020 über 20 Euro (Abstand: mehr als 20 Prozent) verweilt. Gelingt dies nicht, dann tilgt der Emittent in Cash, entsprechend dem dann gültigen Aktienkurs.

Evonik-Aktie (Tageschart): Chance auf Doppelboden

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Bildquelle: Evonik Industries
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