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Die besten Tweets zu den Hedgefonds-Attackten auf die Deutschen Bank

by • 30. September 2016 • InvestainmentComments (0)1182

Der Kurs der Deutschen-Bank-Aktie rutscht zeitweise unter die Marke von 10 Euro. Verantwortlich dafür soll eine konzertierte Aktion von Shortsellern (Hedgefonds) sein. Angeblich sollen Hedgefonds auch ihre Geschäftsbeziehungen zu der Deutschen Bank reduzieren. Natürlich stellen sich hier sofort die üblichen Fragen: Wer ist der Gute? Wer ist der Böse? Was ist die Ursache? Und was ist die Wirkung?

Wie auch immer, es scheint längst nicht alles zum Besten zu stehen bei dem einst so stolzen Bankhaus. Droht die Zwangsverstaatlichung (Zwangsrekapitalisierung)? Auszuschließen ist auch das nicht mehr, da die Bank doch bedrohlich ins Wanken geraten ist. Das Vertrauen scheint dahin – und was gibt es wichtigeres für eine Bank als das Vertrauen? Die Konzentration auf das Investmentbanking wird immer mehr zum Fluch.

Wenigsten hat die Deutsche Bank kein Liquiditätsproblem. Das schützt, auch wenn das Eigenkapital durch weitere Strafzahlungen dahinschmelzen könnte. Aber vielleicht fallen diese nicht mehr so hoch aus. Angeblich hat sich die Deutsche Bank mit der US-Justiz auf die Summe von 5,4 Milliarden Dollar geeinigt. Das ist deutlich weniger als die ursprünglich genannten 14 Milliarden Dollar. Bestätigt ist das noch nicht. Der Markt reagiert dennoch positiv.

Zu denken gibt etwas, dass sich Goldman Sachs zuversichtlich über die Deutsche Bank äußert. Nicht zum ersten mal würden die Goldmänner so einen Nachricht streuen, um eigenen Bestände zu reduzieren.


Vorbei ist die Krise der Bank längst noch nicht. Die Risiken bleiben schwer einzuschätzen. Da ist vor allem das Derviatebuch mit einem unglaublichen Volumen von 42 Billionen Euro [nominal, laut Lagebericht 2015]. Die Deutsche Bank ist noch immer mehr Hedgefonds als Bank. Das macht sie auch anfällig für Attacken von Hedgefonds.

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Eigentlich nur noch schlechte Zeiten

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