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VTG Aktie // Mit steigender Profitabilität der Weltwirtschaft trotzen

by • 30. August 2016 • Chart-AlarmComments (1)1154

Es läuft wie auf Schienen für das Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen VTG. Im ersten Halbjahr gelang es das Konzernergebnis um knapp 50 Prozent zu steigern. Allerdings ging der Umsatz und das Betriebsergebnis (Ebitda) leicht zurück. Das liege vor allem am niedrigen Öl-Preis und an der gesenkten Lkw-Maut, heißt es von VTG. Dadurch wurde mehr Fracht von der Schiene auf die Straße verlagert [A. d. R.: eine unangenehme Folge des gesunkenen Öl-Preises]. VTG sieht sich dadurch genötigt seine Umsatzprognose zu senken, ist aber ansonsten guter Dinge. Man sei „unverändert auf einem guten Weg“ [nicht Schiene] und wolle den Gewinn je Aktie (EPS) bis 2018 auf 2,50 Euro steigern. Um das zu erreichen, wurde im ersten Halbjahr 2016 schon mal der Gewinn je Aktie von 0,42 Euro (erstes Halbjahr 2015) auf 0,71 Euro verbessert – ein Plus von 70 Prozent. Ein Gewinn je Aktie von 2,50 würde bei dem aktuellen Kurs von 27,50 Euro ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von sehr attraktiven 11 bedeuten, aber bis zu den 2,50 Euro ist es auch noch ein schönes Stückchen Unternehmensarbeit und natürlich hoffen auf die Weltkonjunktur, die, wenn sie weiter so schwach bleibt, das VTG-Ergebnis belasten kann.

„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Profitabilität weiter zu steigern“, erklärt Heiko Fischer, Vorstandsvorsitzender der VTG, mutig.

Ich selbst bin ein Fan [siehe Einstiegssatz] von VTG [allein wegen des Umweltgedankens und da Autobahnen ein paar Lkws dringend nötig hätten], weil das Unternehmen tolle Erfolge in den vergangenen Jahren erzielt hat, etwa die Übernahme des Schweizer Konkurrenten AAE. Deutlich wird das in der Kursentwicklung. Die Schwächen der Weltwirtschaft konnten bislang durch Effizienzsteigerungen wettgemacht werden. Inzwischen scheint der Vorstand zumindest skeptischer, was das angeht. Das wird auch am Chart deutlich (siehe unten): Es könnte sich ein Doppel-Top bilden. Noch ist es nicht soweit, doch die Gefahr besteht. Die Situation wäre erst bei Kursen über 30 Euro bereinigt, dann wäre die Seitwärtsbewegung seit Mitte des vergangenen Jahres eine Konsolidierung im (noch intakten) Aufwärtstrend und die Aktie hätte noch deutlich höhere Kurse im Blick.


Wer sehr [sehr!] mutig ist, kann auch mit Hebel (long) auf die VTG-Aktie setzen. Beispielsweise mit einem endlos Mini der Commerzbank (CD8TU0) mit einem Hebel von 3,3 und einer Stop-Loss-Barriere bei 19,93 Euro.

VTG-Aktie (Wochenchart): Konsolidierung im Aufwärtstrend?

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Bildquelle: VTG

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