Pflaster, holprig

DAX, Fed und China // Marketwatch, US-Wachstum, Euro, Siemens, Deutschen Bank, Gold, Öl

by • 30. Juli 2015 • MarketwatchComments (0)1121

300715 // Die Wirtschaft in den USA läuft gut, aber auch nicht mehr. Im zweiten Quartal betrug das Plus 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Gestern gab es von der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) keine besonderen Hinweise auf eine bevorstehende Leitzinserhöhung. Das Komitee sprach nach wie vor von Risiken für die Konjunktur und den Arbeitsmarkt und dass man die Situation sehr genau beobachten werde.

Aber irgendwie liegt eine Leitzinserhöhung in der Luft. Die Märkte wären vermutlich fast ein wenig „enttäuscht“, wenn die Fed nicht schon in diesem Jahr ein wenig an der Zinsschraube drehen würde.

Anderseits besteht für die Fed keine Handlungsdruck. Die Wirtschaft ist weit entfernt von einem Boom und nun kommt auch noch die schleppende Wirtschaftsentwicklung in China dazu. Fed-Chefin Janet Yellen und ihre Kollegen werden einen sehr genauen Blick darauf haben. Der Schrecken der Welt-Wirtschafts- und Finanzkrise sitzt noch sehr tief. Deshalb dürfte das Motto eher sein: lieber zu locker als zu straff. Man wird in der Tat abwarten müssen wie sich die Konjunktur in der Volkswirtschaft entwickelt und welche Auswirkungen das auf die Weltwirtschaft haben wird.


Der DAX kann sich in dieser Situation leicht verbessern, ohne dass es den Anschein hat, er wolle wirklich nach oben. Hilfe kommt dabei vom Euro. Dieser gibt gegenüber dem Greenback auf 1,0908 Dollar nach.

Gold wird weiter eher verkauft und Öl (Brent) nach nicht auf niedrigem Niveau.

China ist erneut gefallen und charttechnisch sieht es im FTSE China A50 Index so aus, als stehe der nächste Schub nach unten unmittelbar bevor.

Gute Ergebnisse gab es bei Siemens, weshalb die Aktie sich um knapp 4 Prozent verbessert. Die Aktie des Industrieriesen wird doch nicht nach jahrelanger Seitwärtsbewegung zum Leben erwachen?

Kräftig aufwärts geht es auch mit der Aktie der Deutschen Bank. Der neue Chef John Cryan will tüchtig sparen. Die Aussicht auf harte Sanierungsmaßnahmen feiert die Börse mit einem Plus von 5,3 Prozent. Das gab es schon lange nicht mehr bei dieser Aktie. Ein deutliches Statement. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist weiter intakt.

 

Bildquelle: Kurt Michel / pixelio.de

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