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by • 28. Januar 2015 • MarketwatchComments (0)1251

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

2820115 // Der DAX legt, wenn auch nur leicht, aber alle Achtung. In Griechenland scheint ja gerade die Wirtschaftswelt unterzugehen und wenn nicht die, dann zumindest die Bankenwelt. Griechische Bank-Aktien verlieren heute knapp 30 Prozent. Investoren sind auf der Flucht. Der neue Chef Tsipras macht ernst mit dem Politikwechsel und hat erstmal die Privatisierungen gestoppt. Das heißt: Es kommt kein Geld auf diese Art in die klammen griechischen Kassen, kam es zwar vorher auch nicht, aber da war es wohl mehr Mauschelei – und nun ist es eine richtige Ankündigung. So etwas ist nie eine sonnige Ankündigung für Investoren. Deren Denke geht dann so: Erst werden die Privatisierungen gestoppt, dann wird verstaatlicht, angefangen bei den Banken, deshalb auch die heftigen Kursverluste in diesem Sektor. Gut, auf die griechischen Banken kann man getrost verzichten, wie die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben und vielleicht ist es wirklich besser, man nimmt sie unter staatliche Obhut; vielleicht richten sie dann weniger Schaden an.

An alledem scheint der Rest der Eurozone nicht sonderlich interessiert. Der Euro verliert nur leicht, aber das kann auch daran liegen, weil heute noch Nachrichten von der US-Notenbank (Fed) zu erwarten sind. Nach den jüngsten Konjunkturdaten (schlechte Auftragseingänge) und dem starken Dollar könnte die angekündigte Zinswende schon wieder zu Disposition stehen, zumindest wird sich die Fed Zeit lassen mit einer weiteren Straffung der Geldpolitik. Ich bin skeptisch, ob überhaupt noch eine Zinserhöhung in diesem Jahr ansteht und nicht vielleicht sogar ein neues QE-Programm in der zweiten Jahreshälfte aufgelegt werden könnte.

Gold weiß in dieser Situation auch nicht so recht wohin, nur in Euro gerechnet steigt es etwas.


Große Freude macht die Apple-Aktie. Das Unternehmen bricht Ergebnis-Rekorde – und die Aktie ist nach wie vor sensationell günstig bewertet.

Yahoo beglückt seine Aktionäre mit der Ankündigung ihnen den 40-Milliarden-Alibaba-Anteil zu schenken. Dieser Anteil ist nur etwas weniger wert als das gesamte Unternehmen derzeit.

Die Telekom will weiter nach oben. Da werden viele Alt-Dauer-Aktionäre wieder Hoffnung schöpfen. Nächstes Kursziel wäre der Bereich zwischen 16 und 17 Euro.

Eon bleibt durch seine garantierte Dividende von 50 Cent für die kommenden 2 Jahre interessant.

K+S ist nach langer Tristesse wieder vollen Mutes. Nächstes Kursziel 32/33 Euro aus charttechnischer Sicht.

Düster sieht es nach wie vor bei den Banken-Titeln Commerzbank und Deutsche Bank aus. Die Deutsche Bank präsentiert morgen Zahlen, die nicht so gut ausfallen sollen, was man so hört. Auch Griechenland belastet.

Bildquelle: Fed [bearbeitet]

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