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Indus-Aktie // Die Erholung ist erst am Anfang

by • 27. Februar 2019 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (2)886

2018 war ein schwieriges Jahr für die Indus Holding, welches auch noch maßgebliche Veränderungen brachte. Schon im Frühjahr meldete die Beteiligungsgesellschaft den Abgang des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Abromeit, der in den vergangenen Jahren das Gesicht des Unternehmens war. Daher rutschte die Aktie das erste Mal ab.

Mit Johannes Schmidt folgte ein langjähriger Weggefährte von Abromeit, der inzwischen den Aufsichtsratsvorsitz übernahm. Und Schmidt musste erst neues Vertrauen am Markt gewinnen. Doch dies war schwierig, denn die Quartalszahlen lagen jeweils eher am unteren Rand der Erwartungen.

Abzulesen ist diese Entwicklung an den frischen Vorab-Zahlen für 2018: Mit einer Plus um 4,5 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro lag der Umsatz knapp über dem oberen Ende des Zielkorridors von 1,7 Milliarden Euro. Beim Ebit, dem operativen Ergebnis, lagen die Bergisch Gladbacher mit rund 151 Millionen Euro unter Vorjahr und unter der im Jahresverlauf 2018 nach unten revidierten Prognose von mindestens 154 Millionen Euro.

Trotzdem reagierte die Indus-Aktie (620010) auf die Zahlen leicht positiv auf das Zahlenwerk. Denn Schmidt ist für 2019 optimistisch: Er kündigte an, dass Umsatz und Ertrag in 2019 trotz des eingetrübten Konjunkturumfelds steigen werden. Daher setzte der Titel seine Erholung vom Zwischentief bei 37,40 Euro vom Dezember 2018 fort, die den Wert auf das aktuelle Niveau um 41,50 Euro führten. Hier sehen wir weitere Kurschancen, denn fundamental ist das Papier mit einem KGV von 11 günstig bewertet. Für Langfristanleger kann Indus eine gute Anlageidee sein.

Ein Einstieg kann auch über dein Discount-Zertifikat (CA5CYW) erfolgen. Dazu muss das Papier am Laufzeitende, dem 21. Juni, unter dem Cap bei 44 Euro durchs Ziel gehen. Denn dann wandert pro Zertifikat automatisch eine Aktie ins Depot, deren Einstandspreis dann bei 39,76 Euro liegt. Steigt Indus aber über den Cap, dann tilgt der Emittent via Zahlung von 44 Euro. Daraus ergibt sich eine Maximalrendite von 10,7 Prozent (32,4 Prozent p. a.), die quasi eine Entschädigung für den nicht erfolgten Aktienkauf ist.

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Indus-Aktie (Tageschart): Noch ist die Erholung in einem frühen Stadium

Indus Aktie

Bildquelle: Indus

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