Sachwerte-Karawane

by • 26. März 2010 • BörsenvisionenComments (0)709

Die Börsen-Nachrichten.
Griechenland:
Gerettet. Frau Merkel hat sich durchgesetzt. Es hilft der IWF und bilateral auch EU-Staaten, falls denn notwenig.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Rettungsfall kommt, wird allgemein als gering eingestuft, was stutzig machen sollte. Aber noch hat es ja bei Griechenland ganz gut geklappt mit der Finanzierung der Schulden.

Portugal:
Die Spekulaten-Karawane zieht weiter. Portugal wurde in dieser Woche heruntergeratet von Fitch. Für die Portugisen bedeutet das: Sie müssen jetzt mehr Geld für Zinsen ausgeben.

Der Euro:
Er steigt wieder (leicht) an, nach der Griechenland-Einigung. Mir scheint allerdings, die Sache mit dem Euro wird deutlich übertrieben. Entweder ist er zu stark oder zu schwach. Bei 1,50 (zum Dollar) kam er mir jedenfalls deutlich überbewertet vor. Bei 1,33 immer noch überbewertet, wenn auch nicht mehr deutlich. Euro und Dollar liegen halt beide auf dem Krankenbett. Mal geht es dem besser, mal dem anderen.


Gold:
Wieder über 1100 Dollar die Unze. Griechenland, Portugal und alle anderen Schuldenkönige auf dem Planeten konnten den Goldkurs nicht so recht voranbringen. Offenbar steckt das “Krisenmetall” nach wie vor in einer Konsolidierung. Sollte man weiter im Blick haben und gegebenenfalls kaufen, besonders die, die mit dem Ende von Papierwährungen, Inflation, etc. rechnen.

Der DAX:
Ja, Sachwerte sind wieder gefragt. Aktien zählen zu zurzeit zu der Vermögensklasse mit der höchsten Populatität. Dürfte auch so bleiben (siehe Gold).

Infineon:
Der Halbleiterwert ist wieder in einer Aufschwungphase. Noch aufspringen? Vielleicht mit einem Discount-Zertifikat mit Risikopuffer.


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