Fehler, Error

Fehler vermeiden durch Fehler-Möglichkeiten- und Fehler-Einfluss-Analyse

by • 26. Februar 2015 • ServiceKommentare deaktiviert für Fehler vermeiden durch Fehler-Möglichkeiten- und Fehler-Einfluss-Analyse1658

Fehlerhafte Produkte sorgen für viel Ärger – besonders schlimm ist das, wenn erst der Kunde Herstellungsfehler entdeckt und diese reklamiert. Das kann für den Hersteller selber sehr teuer werden und eine Nacharbeit oder Fehlerbehebung ist meist aufwendig. Mit der Fehler-Möglichkeiten- und Fehler-Einfluss-Analyse (FMEA) können Sie Fehlerursachen frühzeitig erkennen und Fehler vermeiden.

Was ist FMEA? Je später Sie einen Fehler am Produkt selber oder im Herstellungsprozess entdecken, desto teurer wird es. Besonders schlimm ist es, wenn der Kunden den Fehler selber bemerkt oder wenn dieser im Rahmen der Produktsicherungspflicht während der Nutzungsphase als Risiko erkannt wird – dann drohen unter Umständen teure Rückrufaktionen, die auch Ihr Image in Mitleidenschaft ziehen.

Die Fehler-Möglichkeits- und Fehler-Einflussanalyse (FMEA) – auf Englisch Failure Mode and Effects Analysis – hilft als wirksames Instrument dem vorzubeugen. Bereits in der Konzeptions-, Konstruktions- und Entwicklungsphase erfolgt eine Überprüfung, welche Fehler entstehen können; ob ein Fehler rechtzeitig erkannt werden und welcher Schaden dadurch entstehen kann.

Welche Methoden im Rahmen des Qualitätsmanagements gibt es? Die meisten Fehlerquellen und Fehlerursachen können in der Regel frühzeitig erkannt werden, zum Beispiel durch den Einsatz einer FMEA-Analyse mit Babtec. Damit werden bereits während der Produktentwicklung Risiken eingegrenzt und Arbeitsabläufe und -Prozesse optimiert. Gleichzeitig reduzieren Sie Ihre Kosten für Nachbearbeitung und Qualitätssicherung.


Die Fehler-Möglichkeiten- und Fehler-Einfluss-Analyse ist ein wichtiges und hilfreiches Werkzeug für das Qualitätsmanagement. Deshalb ist sie in vielen Branchen, wie beispielsweise in der Automobilindustrie, ein unverzichtbarer Bestandteil zur vorbeugenden Qualitätskontrolle. Sie hilft bei der:

  • Erkennung von Risiken in Verbindung mit Prozessen und Produkten
  • Entwicklung von Produkten ohne Qualitätsmängeln und Fehlern
  • Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Sicherheit
  • Minimierung der Gewährleistungsfälle und Haftungsansprüche
  • Gestaltung von reibungs- und störungsfreien Prozessen
  • Vermeidung und Verringerung der Kosten für Nachbearbeitung und Fehlerbeseitigung

Immer dann, wenn Sie neue Produkte einführen oder Prozesse ändern, sollten die Risiken im Rahmen einer FMEA-Qualitätskontrolle ermittelt werden. Aber auch wenn bestehende Produkte verändert oder ein Einsatz in anderen Anwendungsbereichen erfolgt, gibt eine FMEA Aufschluss, wo ggfs. Fehler auftreten können oder Risiken verborgen sind.

Bildquelle: Gaby Stein  / pixelio.de


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