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5 Gründe, die für ein Aktien- oder ETF-Investment in Spanien sprechen

by • 25. April 2014 • ETF_ProdukteComments (0)2934

Warum es sich für Investoren lohnen könnte, über ein Investment am spanischen Aktienmarkt nachzudenken.

Wachstum
Die spanische Wirtschaft wächst wieder. Im ersten Quartal 2014 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wahrscheinlich um 0,4 Prozent im Quartalsvergleich zu. Das ist das höchste Quartalswachstum seit Beginn der Krise im Jahr 2008. Für dieses Jahr erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Wachstumsplus von 0,9 und in kommenden von 1,0 Prozent. Die spanische Zentralbank rechnet für diese Jahr sogar mit 1,2 und 2015 mit 1,7 Prozent Wachstum. Getragen wird der (kleine) Aufschwung von einer erwachenden Binnenkonjunktur.

Kapitalmarkt
Spanien kann sich am Kapitalmarkt wieder Geld beschaffen. Am Donnerstag musste das Land für eine zehnjährige Anleihe 3,059 Prozent Zinsen zahlen. Das sind gut 20 Basispunkte weniger als noch vor ein paar Wochen. Gut, hier wirkt die Zusicherung der Europäischen Zentralbank (EZB) „alles für den Euro zu tun“, aber immerhin.

Inflation
Inflation gibt es in Spanien derzeit nicht. Eher das Gegenteil: Deflation. Die IWF-Schätzungen liegen bei 0,3 Prozent (2014) und 0,8 Prozent (2015). Einerseits ist das gewollt. Die Löhne etwa sollen sinken, damit Spanien auf den Weltmärkten wieder Wettbewerbsfähig wird. Andererseits könnten sinkende Preise den Konsum dämpfen. Zudem sorgen niedrige Inflationsraten für hohe Realzinsen. Die EZB wird diese Entwicklung genau beobachten und gegebenenfalls ihre Geldversorgen weiter lockern oder wieder in größerem Umfang Anleihen aufkaufen.

Leistungsbilanz
Die Leistungsbilanz Spanien weist wieder eine positiven Trend auf. In den Jahren 2008 bis 2012 war sie durchgehen negativ. Laut IWF soll sie im vergangenen Jahr mit 6,9 Milliarden Euro im Plus gelegen haben. Für 2014 und 2015 werden 7,7 und 14,6 Milliarden Euro Überschuss erwartet. Die Überschüsse sind dabei nicht auf Importrückgänge zurückzuführen, was eine wirtschaftliche Schwäche signalisieren würde, sondern Im- und Exporte sollen wachsen. Spanien wird wieder wettbewerbsfähiger.


Arbeitsmarkt
Problematisch bleibt die wachsende Staatsverschuldung mit 99 Prozent des BIPs 2014 und 102 Prozent des BIPs 2015 sowie eine Arbeitslosenrate von um die 25 Prozent. Noch erschreckender: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 50 Prozent. Das mag zynisch klingen, aber letztlich sorgt das für Druck auf die Löhne, was Spaniens Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen dürfte.

Interessant für ein Investment in den spanischen Aktienmarkt könnte ein ETF der Deutschen Bank sein (LU0994505336). Er bezieht sich auf den IBEX-35-Index, ist ausschüttend und hat ein Gesamtkostenquote (TER) von 0,3 Prozent.

Börse Spanien

Seit Mitte 2012 im Aufwärtstrend

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Bildquelle: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de

 


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