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Franchise-System // Investieren und durchstarten

by • 24. Februar 2017 • ServiceComments (0)1183

Es gibt drei Arten des Sprungs in die Selbstständigkeit: Man geht allein oder mit Freunden und Kollegen mit einer eigenen Dienstleistung auf den Markt und bietet diese an. Man entwickelt ein Produkt und buhlt um die Gunst der Kunden in den Regalen und Shops. Oder man springt auf einen fahrenden Zug auf und investiert in ein Franchise-System. Hier wird auf einen Blick erklärt, was ein Franchise ist und welche Besonderheiten es hat.

Investieren und direkt mit bestehenden Marken durchstarten. Bei einem Franchise handelt es sich um ein Kooperationssystem, bei dem sich Selbstständige per Investition in eine Marke einkaufen und dafür unter der Marke ihren eigenen Laden, Shop, ihre eigene Bar, ihr eigenes Restaurant oder allgemein ihre eigene Filiale führen. Beispielsweise ein eigenes Burger King-Restaurant oder eine eigene Bäckerei von BackWerk. Das sind die bekannteren Möglichkeiten für Franchises und man muss zugeben, dass vor allem im Food- und Gastronomie-Bereich eine Menge los ist, doch trotzdem ist der Markt noch um einiges größer und mit Eigenkapitalanteilen in verschiedenen Höhen ist für jeden Investor ein passendes System dabei. Vorschläge für mögliche Franchises findet man beispielsweise bei einer Franchise-Börse im Netz. Und wenn es um das Investment geht, welches vorausgesetzt wird: Investieren muss man auf allen anderen Wegen der Selbstständigkeit auch, am wenigsten noch beim Anbieten einer Dienstleistung, die bereits da ist und nicht entwickelt, produziert, ausgestattet oder eingerichtet werden muss.


Kurz und klar: Vorteile von Franchise-Systemen. Wie auch im Video zu sehen, gibt es zumindest in der Theorie kaum etwas an Franchise-Systemen auszusetzen, sofern man sich damit abfinden kann, nichts ganz Eigenes auf die Beine zu stellen, sondern abhängig von der entsprechenden Partnerschaft den gewünschten Erfolg zu generieren. Und wenn man nichts dagegen hat, neben dem Erstinvestment monatliche Gebühren zu tragen. Man kommt dafür immerhin in ein funktionierendes System und profitiert von einer mehr oder weniger schon bekannten Marke, die von anderen erfolgreich ausgebaut und am Markt etabliert wurde. Und man wird bei allem unterstützt, was für den Start erforderlich ist: Die Standortsuche, Errichtung und Einrichtung der Geschäftsstelle, die Finanzierung, Personal- und Vertriebswege-Beschaffung, Marketing und mehr. Überall profitiert man vom Wissen und von den Erfahrungen des Franchise-Nehmers, womit man recht schnell aufsteigen und zu einem erfolgreichen und bekannten Unternehmer werden kann. Doch eine Lobeshymne an das Franchise ist dies somit nicht – denn bestimmte Fälle wie etwa der von Hans im Glück und Franchise-Nehmer Paniceus zeigen, dass es trotz allem Erfolg auch schief gehen kann.

 

Bildquelle: Willi Heidelbach  / pixelio.de

 


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