Röhren, seitwärts

BREAKING // DAX : Euro : Deutsche Bank : Südzucker : Drillisch : Öl : Grexit : China : Russland

by • 23. April 2015 • MarketwatchComments (0)1119

240415 // Es bleibt dabei, wenn der Euro steigt, fällt der DAX und umgekehrt. Heute geht es nach oben mit dem Euro und folgerichtig abwärts mit dem DAX. Aber vielleicht ist es auch einfach so, dass der DAX seine Konsolidierung fortsetzen möchte, nach dem Anstieg in diesem Jahr noch nicht genug korrigiert hat. Natürlich gibt es auch allerlei Konjunkturdaten. Aber wie das mit solchen Zahlen nun mal ist, diese kann man interpretieren wie man gerade möchte. Sind sie gut, kann das schlecht für die Börse sein, da dann die Notenbanken schon bald einen strafferen Kurs verfolgen könnten. Fallen sie negativ aus, wird das womöglich auch so wahrgenommen, da die Konjunktur und damit auch die Unternehmensgewinnen nicht in Schwung kommen. Heute kamen für Deutschland, Frankreich und China eher mäßige Daten. Hier war man enttäuscht, aber in China hält es die Hoffnung auf konjunkturstimulierende Maßnahmen wach.

Es bleibt dabei: Der DAX ist derzeit mit Vorsicht zu genießen. Er kann jederzeit weiter absacken und der mittelfristige Aufwärtstrend verläuft ohnehin erst bei rund 11.000 Zählern.

Der Öl-Preis scheint sich dagegen entschlossen zu haben, nach oben zu tendieren. Das hilft auch der Aktien-Börse in Moskau, die wieder deutlich zulegt. Hier wirkt es so, als sei das Schlimmste ausgestanden an einem der billigsten Aktien-Märkte weltweit.

Die Aktien-Börse in Griechenland ist einstweilen an der Unterstützungslinie aus dem Krisenjahr 2012 nach oben abgeprallt. Vorsichtige Anleger sollten eher nicht davon ausgehen, dass dies schon die Wende ist. Dafür ist die Situation im Land noch zu desolat und ungeklärt.


Der Drillisch-Monatschart bleibt einfach ein Schmuckstückt. Auch heute legt die Aktie deutlich zu.

Südzucker steigt ebenfalls, an einem Tag an dem fast alles fällt. Hier keimt ganz sanft die Hoffnung.

Nun steht es fest, die Deutsche Bank muss 2,5 Milliarden Dollar berappen, weil sie zeitweise den Libor manipuliert hat. Wieder ein Rechtsstreit weniger. An der Börse wird das positiv wahrgenommen. Die Aktie gibt unterdurchschnittlich nach.

Bildquelle: piu700 / pixelio.de [bearbeitet]

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