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Spannung beim Euro // Deutsche Bank, Aixtron, Allianz, Eon, RWE, VW, DAX, Ifo, Gold

by • 23. Februar 2016 • MarketwatchComments (0)948

Jetzt werden weitere Argumente nachgeliefert. Der Ifo-Index sinkt zum dritten Mal in Folge. Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn beschreibt das so: „Dies ist der dritte Rückgang in Folge. Die Unternehmen waren erstmals seit mehr als einem Jahr mehrheitlich pessimistisch bezüglich ihrer Geschäftsaussichten. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas besser eingeschätzt. Die Sorgen der deutschen Wirtschaft werden größer, insbesondere in der Industrie.“ Der DAX nimmt das recht gelassen mit einem leichten Rückgang, aber er hat ja bereits in den vergangenen Wochen kräftig vorgearbeitet. Die Lage in der Weltwirtschaft ist nicht sonderlich rosig, das wird nun auch nach und nach mit Zahlen unterlegt.

China baut um, von einer reinen Exportwirtschaft zu einem mehr binnenorientierten System. Die USA kommen trotz aller geldpolitischen Maßnahmen nicht so recht auf die Beine, auch wenn die Wachstumsprognosen für das erste Quartal recht gut aussehen. Die Atlanta Fed geht beim GDPNow Indikator aktuell von einem Plus von 2,6 Prozent aus. Europa hat ein Flüchtlingsproblem und nach wie vor auch eine schwelende Euro-Krise.

Mit dem Euro ging es wieder deutlicher abwärts, was die Börse (DAX) natürlich freut, weil dann die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone zunimmt und sich dadurch auch die Gewinnaussichten verbessern. Bei Euro wird es charttechnisch gerade spannend: Wie wird er nach dem Pullback auf die Ausbruchslinie des Abwärtstrends reagieren? Wieder nach oben – oder taucht er wieder ab? Was sich am Chart deutlich ablesen lässt: Der Euro bewegt sich seit Anfang 2015 in einem breiten Seitwärtstrend grob zwischen 1,05 und 1,15 Euro.

 

Gold konsolidiert, sieht aber weiter charttechnisch recht konstruktiv aus. Es wurden zwei Abwärtstrend gebrochen und die Indikatoren deuten eher auf Kauf hin, was natürlich auch ein dezenter Hinweis auf Spannungen im Finanzsystem ist.

 

Allianz (hier mehr dazu) und die Deutsche Bank wirken nach leichten Erholungstendenzen lustlos.

Bei den Versorgerwerten Eon (hier mehr dazu) und RWE (hier mehr zur Dividenden-Kürzung) geht es heftig auf und ab. Für Anleger ist das kaum etwas.

Volkswagen Vorzüge scheinen sich über der Marke von 100 Euro etablieren zu wollen.

Aixtron lebt noch und steigert Umsatz und erzielt einen positiven Betriebsgewinn (Ebitda) im zweiten Halbjahr 2015. Wachstum wird für 2016 nicht ewartet. Die Aktie reagiert entsprechend verhalten und verbessert sich zunächst um knapp 2 Prozent und sagt dann anschließend um 4,5 Prozent ab. Charttechnisch sieht es nach Bodenbildung aus, mehr nicht. Mehr zu Aixtron hier.

 

Bildquelle: Thomas Max Müller / pixelio.de

 


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