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Marketwatch // DAX :: Euro :: Russland :: Eon :: Deutsche Bank :: Telekom :: Commerzbank :: Zalando :: Daimler :: Gold :: Öl

by • 22. Dezember 2014 • MarketwatchComments (0)1356

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

221214 // Grundsätzlich ist die Stimmung am deutschen Aktienmarkt jahresend-mäßig freudig erregt, allerdings keineswegs euphorisch. Die Börse ist damit – ausnahmsweise einmal – Ausdruck der derzeitigen wirtschaftlichen Gegebenheiten: Die Konjunktur in Deutschland präsentiert sich in recht robuster Verfassung und die Geldpolitik der europäischen und auch amerikanischen Notenbank dürft wohl eher locker bleiben, aber gleichzeitig stehen auch große Fragezeichen hinter den Entwicklungen in Russland und Griechenland (dort seht am 23. Dezember der zweite Wahlgang zur Präsidentschaftswahl an). So klettert der DAX um rund ein Prozent und schiebt sich wieder an die Marke von 9.900 Zähler heran.

Charttechnisch fällt negativ auf, dass es bei der jüngsten Aufwärtsbewegung bei 9.600 Punkten eine Kurslücke gerissen hat. Üblicherweise werden solche Gaps noch geschlossen.

Der Euro ist schwach. Die Devisenmärkte rechnen offenbar mit einem EZB-QE-Programm zu Jahresanfang. Einige Äußerungen von EZB-Notenbankern deuten das an – sicher ist allerdings noch nichts.

Die Telekom möchte wohl ihr Internetportal – beliebteste Nachrichtenseite in Deutschland – loswerden. Kaufen möchte wohl der Axel Springer Verlag. Die Börse belohnt das mit einem Plus. Auf der Verkaufsliste der Telekom stehen auch: die britische Tochter und die US-Mobilfunktochter.

Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank quälen sich noch etwas mit der Bodenbildung.


Daimer scheint den 16 Jahre währenden Abwärtstrend/Seitwärtstrend beenden zu wollen. Zudem gibt es Gerüchte, dass die Dividende erhöht wird.

Eon hat noch Kurslücken zu schließen. Darüber hinwegtröten könnte die aktuelle Dividenden-Rendite von 3,5 Prozent.

Zalando steigt in den SDAX auf.

Deutlich aufwärts geht es an der russischen Aktienbörse. Einstweilen muss das als technische Reaktion auf die vorangegangenen herben Verluste eingeordnet werden. Auf eine nachhaltige Trendwende deutet außer der sensationell niedrigen Bewertung (warum ist das wohl so?) kaum etwas hin.

Vorhin noch geschrieben: „Na ja, vielleicht der Öl-Preis, der seit vier Tagen nicht mehr deutlich fällt, was hier schon fast als Hausse gewertet werden kann.“ Jetzt geht es schon wieder gut 2 Prozent abwärts.

Bildquelle: Th. Reinhardt / pixelio.de

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