Monatsarchiv für April 2010

Euro-Erholung?

Zu den spannendsten Investmentgeschichten zählt derzeit zweifellos der Euro-Dollar-Kurs. Bekannt ist: Durch die Griechenlandkrise ist er grandios unter Druck geraten.
Die Frage lautet nun: Ist in den Kursen bereits “alles” Negative enthalten? Oder anders ausgedrückt: Ist der Euro reif für eine Erholung?
Kurzfristig sicherlich. Doch bei rund 1,3650 Dollar wartet bereits wieder ein heftiger Widerstand. Auf dem Weg nach unten gibt es Unterstützungen bei 1,31/1,32 Dollar, bei 1,30 Dollar und bei 1,2470 Dollar.

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Thomas Schumm am 30. April 2010 in Folge dem Geld

Ex-Krisentalk

Zur gestrigen Krisenrunde im ZDF trafen sich:
Hans Eichel, Ex-Bundesfinanzminister
Dirk Müller, Ex-Börsenmakler
Hans-Olaf Henkel, Ex-Manager

Interessant vor allem ihre Anlagetipps in Zeiten der “Acropolis Now”:

Hans Eichel, Ex-Bundesfinanzminster: Sparbuch bei der Sparkasse [War das nicht der mit den Sparschweinen? Warum dieser Sinneswandel?]
Dirk Müller, Ex-Börsenmakler: Sachwerte, Aktien, keine Anleihen [Wir haben sowas vermutet ...]
Hans-Olaf Henkel, Ex-Manager: Immobilien auf Pump kaufen [Heh! Klingt nach Anachismus.]

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Thomas Schumm am 30. April 2010 in Die Börsen-Nachrichten

Deutschland Bank

Ich würde mich ja gerne freuen. Aber so richtig …  Dabei lese und höre ich immer nur Verheißungsvolles. Alles wird gut und vor allem: alles kostet nix. Ja, wirklich nix. Im Gegenteil: Wir können davon noch profitieren — langfristig natürlich. Die Milliarden für die Bankenrettung. Das Konjunkturpaket. Und jetzt die Griechenlandhilfte. Kostet alles nix. Sind nur Bürgschaften, Kredite, etc. Diese bringen sogar noch Zinsen (im Falle der Kredite). Blöd nur, dass auch unsere Staatsverschuldung ständig steigt. Aber lassen wir dieses kleinliche Getue, zumal beim Griechenland-Zinsgeschäft die Rahmendaten gar nicht so schlecht aussehen:

Goldman-Deutschland-Sachs kann sich günstig am Kapitalmarkt zu 2,7 Prozent refinanzieren und gibt das Geld an Griechenland zu rund 5 Prozent weiter. So funktionieren Bankgeschäfte (wenn es mal mit der Exportindustrie nicht mehr so läuft bei uns in Deutschland). Wir müssen nur die Griechen davon überzeugen, dass sie ihre Kredite auch zurückzahlen. Na ja, kein gutes Geschäft ohne Risiko. Und wir müssen darauf achten, dass unsere eigene Kreditwürdigkeit durch Kredite an Griechenland, Spanien, Portugal, Irland, Italien … nicht allzu sehr leidet, denn sonst würde die Sache mit der Refinanzierung nicht mehr so gut klappen. Aber so könnte es hinhauen mit dem neuen Geschäftsmodell für Deutschland.

Die Deutschland Bank. Im Auftrag des Herrn.

Im Vorstand:

  • Angela Merkel. Sie ist dafür zuständig, den Leidensdruck und damit die Zinsen (unsere Einnahmen) zu erhöhen. Erstmal immer schön “NEIN” sagen.
  • Axel Weber. Schätzt die Geschäftsgröße — “80 Milliarden Euro” — und macht damit weiteren Druck.
  • Wolfgang Schäuble. Der Sanierer, Beschwichtiger und Zahler. Er fädelt das Geschäft dann ein.

Ich freue mich jetzt doch! Das neue Deuschland-Geschäftsmodell hat mich überzeugt.
Deutschland Bank. Lebt gut, wir kümmern uns um die Kredite.

Hier eine erste, natürlich optimistische, PK von Deutschland-Bank-Vorstand Wolfgang Schäuble:

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Thomas Schumm am 29. April 2010 in Wirtschaftswunder

Das Surren der Maschinen

Super-Guido (Westerwelle) fliegt wieder (tief) — und droht allen Spekulanten:
“Diejenigen Spekulanten, die gegen Griechenland wetten, werden sehr viel Geld verlieren.”
Uuuuuaaaaah! Rettet euch, ihr Zerstörer Hellas, jener bröckelig gewordenen Finanzhochkultur der Neuzeit.
Ich fürchte eher: Der deutsche Steuerzahler könnte noch viel mehr Geld verlieren, wenn unsere Politik-Spekulanten Westerwelle und Merkel (will heute noch eine Pressekonferenz geben) so weitermachen mit ihrer “Europa-Führungsrolle-Politik”.

Inzwischen sind griechische Staatsanleihen(!) nur noch Schrott. Die Rendite für Zehnjährige liegt bei bald zehn Prozent. Für Anleihen mit zwei Jahren Restlaufzeit sind derzeit rund 15 Prozent (wobei es hier heute schon deutlich mehr waren). Die Panik legt sich somit schon wieder ein wenig.

Die Zeit für Taten rückt näher.
Was mir in diesem Zusammenhang völlig schleierhaft ist: Wieso sollen deutsche Privatbanken für einen Teil der Hilfen aufkommen? Es ist von einem obligatorischen Teilschuldenerlass die Rede. Ich bin kein Jurist, aber geht das überhautp in unserem Rechtssystem, dass jemand gezwungen werden kann (vom Staat), auf seine Forderungen zu verzichten? Klingt reichlich abenteuerlich. Zudem ist der Staat nicht noch beispielsweise an der Commerzbank (einem größeren Griechenlandgläubiger) beteiligt, um diese zu stabilisieren? Aber bei uns ist ja immer irgendwo Wahlkampf.

Es sollen wohl in den kommenden drei Jahren 100 bis 150 Milliarden Euro von EU und IWF nach Griechenland fließen. Dann braucht Griechenland auch diesen lässtigen Kapitalmarkt nicht mehr.  Frage: Ob Griechenland diese Summen zusammen mit den bisherigen Schulden jemals tilgen wird? Klingt lustig, oder? Höre ich da schon das Surren der Druckmaschinen …

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Thomas Schumm am 28. April 2010 in Folge dem Geld

Griechenland wein

Griechenland wein [zu der Melodie von "Griechischer Wein" von Udo Jürgens]
Komm’ lass es sein
Und wenn die EU traurig wird
Dann liegt dies daran
Dass du nicht mehr zahlen kannst
Komm’, schenk dir ein
Wir werden dir verzeihn’
Weil wir bald auch soweit sind …

Das griechische Defizit ist mit 13,6 Prozent (laut europäischer Statistikbehörde Eurostat) noch größer als die bislang vermuteten 12,9 Prozent.
Es wird immer deutlicher: Griechenland wird es wohl nicht mehr schaffen, seine Schulden zurückzuzahlen.
Die Sparpolitik Griechenlands ist absurd. Etwas derartiges hatte schon Heinrich Brüning in den 1930er Jahren in Deutschland versucht. Die Folgen waren Unruhen, Straßenkämpfe, Depression … Nationalsozialismus.
Daraus gegeben sich folgende mögliche Konsequenzen:

  • Griechenland bleibt im Euroverbund. Die EZB garantiert für die griechischen Schulden. Diese werden dann früher oder später weginflationiert.
  • Griechenland bleibt im Euroverbund. Es gibt noch ein paar Hilfpakete (“Kredite”) und dann ist es vorbei. Siehe erster Punkt. Siehe nächster Punkt.
  • Griechenland verlässt den Euroverbund. Die Drachme wird wieder eingeführt. Griechenland wertet kräftig ab und verhandelt über die Altschulden über ein Moratorium oder streicht sie gleich ganz oder teilweise.

Griechische Anleihen sollte man daher, trotz verlockender Renditen (nicht ohne Grund), wenn überhaupt, nur in homöopathischen Dosen ins Depot nehmen.

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Thomas Schumm am 22. April 2010 in Folge dem Geld

Kein Apfelgriebs

Apple bleibt ein Phänomen. Rund drei Milliarden Dollar Gewinn im zweiten Geschäftsquartal. Diese Ernte übertrifft alle Erwartungen. Neben den Macs und den iPods waren es vor allen die iPhones, die sich rasant gut verkauften. Und auch das neue iPad läuft gut an, wie von Apple zu hören ist. Es scheint, als habe der Erfolg von Apple gerade erst begonnen. Marke mit Kultstatus, coole Produkte, super Zahlen.

Im Aktienkurs ist davon jedoch schon einiges enthalten. Apple erreicht mittlerweile eine Marktkapitalisierung von rund 234 Milliarden Dollar! Zum Vergleich: die von General Electric liegt bei 203 Milliarden Dollar und die von Siemens bei rund 68 Milliarden Euro. Allerdings ist das Forward-PE (KGV auf Basis der Gewinnschätzungen für das kommende Jahr) der Apple-Aktie von 18 gar nicht mal so hoch.

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Thomas Schumm am 21. April 2010 in Freudenstadel

Ich geb Gas, ich will Spaß

Brumm, brummmm, brummmmm … Ein fast schon vergessenes röhrendes Motorengeräusch ist aus Stuttgart zu hören. Der Daimler verdient wieder Geld und zwar ordentlich! Wer hätte das gedacht, nach dieser Hauptversammlung. Dieser Asche-Regen ganz anderer Art ist vor allem auf die Kernsparte Mercedes-Benz Cars zurückzuführen. Es werden wohl wieder Autos verkauft (keine Selbstverständlichkeit mehr bei Daimler) — der neuen Modellpalette sei anscheindend Dank. Das lässt hoffen.

Hoffnung macht auch der Chart. Der Aktienkurs hat heute mit einem Gap (Lücke) den bisherigen Widerstand bei rund 38 Euro überwunden. Der Stern könnte somit weiter steigen. Allerdings gilt zu beachten: Derartige Kurslücken werden meist geschlossen, früher oder später.

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Thomas Schumm am 20. April 2010 in Freudenstadel

Highway to Hell(as)

Wie sang einst der geniale Bon Scott (Gott hab’ in selig) für AC/DC in unvergleichlicher Weise:

Living easy, loving free
Season ticket on a one-way ride
Asking nothing, leave me be
Taking everything in my stride
Don’t need reason, don’t need rhyme
Ain’t nothing I would rather do
Going down, party time
My friends are gonna be there too

I’m on the highway to hell
on the highway to hell
highway to hell
I’m on the highway to hell

No stop signs, speed limit
Nobody’s gonna slow me down …
Und so weiter und so weiter ….

Ja, ja auch die Hellenen lebten (jahrelang) leicht, (ob sie auch die freie Liebe praktizierten, weiß ich nicht), brauchten keine Gründe, kannten keine Stopps.
Nun stehen sie da und brauchen dringend Geld, viel Geld, mehr als ihnen die Gläubiger geben wollen.
Aber wozu hat man gute Freunde in der EU, die können doch einspringen. Wobei: Bei Geld hört doch die Freundschaft auf, oder?

So recht scheinen auch die Märkte nicht an die Freundschaftsbekundungen zu glauben. Zumindest scheint es berechtigte Zweifel darüber zu geben, wie weit wohl diese Freundschaft reicht. 10 Milliarden? 20 Milliarden? 40 Milliarden? 80 Milliarden?
80 Milliarden Euro. Diese Zahl brachte angeblich nun Bundesbankpräsident Axel Weber ins Gespräch. Auf diese Summe beziffere er, laut Wall Street Journal, den Finanzierungsbedarf Griechenlands. (Eine wichtige Erfahrung der Finanzkrise: Die Zahlen werden im Zeitablauf immer gigantischer.)

Inzwischen treiben die Märkte Griechenland vor sich her und spekulieren mit einer Pleite (oder einem teilweisen Schuldenverzicht).
Und so wie es sich jetzt darstellt, wird es Griechenland auch nicht schaffen. Die Renditen und damit die Finanzierungskosten steigen an, was das strukturelle Defizit trotz Sparanstrengungen wieder verschärft. Mit Rettungspaketen können vermutlich allenfalls kurzfristig Löcher gestopft werden.
Vermutlich wird die EZB nicht umhin kommen für alle griechischen Staatsanleihen aussprechen müssen. Einen Rückfall in eine währungspolitische Kleinstaaterei in Europa kann sich keiner wünschen und zulassen.
Und was mit den Schulden ist? Die werden irgendwann weginflationiert.
I’m on the highway to hell …

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Thomas Schumm am 20. April 2010 in Folge dem Geld

The Famose Fab

Habe heute in der SZ ein paar sehr schöne Zeilen entdeckt.
Da wird Fabrice Tourre, der sich selbst wohl “The Famose Fab” nannte,  zitiert. The Famose Fab ist derjenige, der gemeinsam mit John Paulson (Hedgefonds-Gott oder jetzt vielleicht bald Ex-Hedgefonds-Gott) als Angestellter von Goldman Sachs fragwürdige Geschäfte (sagt jetzt die SEC) einfädelte. Ein Geschäft gingen so: Herr Paulson wollte 2007 auf fallende Immobilienpreise setzten und suchte dazu die passenden Partner mit der entsprechend entgegengesetzten Meinung (steigende Immobilienpreise). Soweit so gut und auch nichts besonders im Investmentgewerbe. Das Problem: Das Immobilien-Portfolio aus Basis stellte anscheinend Herr Paulson zusammen und den Gegenpartnern wurde wohl diese Petitesse von Goldman Sachs verschwiegen — man ist ja diskret. Der SEC war es zu diskret und will nun klagen.

Aber nun zu den schönen Zeilen
von Famose Fab:

Mehr und mehr Schulden im System,
das ganze Gebäude steht vor dem Einsturz,
der einizige potenzielle Überlebende,
der famose Fab,
der inmitten dieser komplexen,
schuldenfinanzierten Geschäfte steht,
ohne notwendigerweise alle Implikationen
dieser Monstrositäten zu verstehen.

Und morgen mehr zur aktuellen Lage in Griechenland und den Anleihemärkten …

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Thomas Schumm am 19. April 2010 in Börsen-Lyrik

Blaue Ameisen

Sie bauen und bauen und bauen und bauen und bauen … Die Chinesen sind unendlich fleißig, so scheint es. Angetrieben durch äußerst großzügige Konjunkturhilfspakete, schafften die Chinesen im ersten Quartal (im Vergleich zum Vorjahr) ein Wachstumsplus von 11,9 Prozent. Waaooh! Die einst in den 1960er Jahren wegen ihrer kulturrevolutionären einheitlichen blauen Arbeitskleidung (heute längst keine Pflicht mehr) als “Blaue Ameisen” verhöhnten Chinesen ziehen nun die Weltwirtschaft hinter sich her (quasi).

Unter Kontrolle bleibt mit einem Plus von anscheinend “nur” 2,4 Prozent die Inflation. Hier hätte man angesichts der vielen vagabundierenden Liquidität durchaus mehr erwarten können. Zumal auch die Immobilienpreise in manchen Regionen durchaus märchenhafte Ausmaße annehmen. “Anscheinend” deswegen, weil man chinesischen Statistiken (und nicht nur diesen) immer mit einer gewissen Skepsis begegnen sollte.

Dennoch: China bleibt in einer heiklen Situation. Die staatlicherseits gepimpte Wirtschaft könnte leicht überschießen. Erste Maßnahmen wurden ja bereits schon ergriffen. Zum Beispiel hat man die Kreditvergabe durch höhere Mindestreserveverpflichtungen der Banken eingeschränkt. Ob das reicht? Aber die Amerikaner drängen ja auch auf eine dezente Aufwertung des Yuan. Das könnte die traditionell geschäftstüchtige chinesische Exportindustrie dämpfen. Unter die Freude über das kräftige Wachstum, mischt sich somit eine Portion Bedenken.

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Thomas Schumm am 15. April 2010 in Freudenstadel

Crack up Boom

Die Börsen-Nachrichten:
Zeit für eine Lageanalyse nach der wiedereinmal Griechenland-Rettung.
Zunächst ein Blick auf Euro und Gold. Der Euro scheint einen Boden gebildet zu haben. Er orientiert sich eher nach oben. Hier blicken die Marktteilnehmer offenbar wieder optimistischer in die europäische Zukunft, trotz weiterer Sorgenkandidaten (Spanien, Portugal, Italien).
Gold verharrt in Dollar gerechnet auf recht hohem Niveau. Die Erwartung höherer Inflationraten bleibt somit im Markt. Will anscheinend weiter aufwärts.
Griechische Anleihen tendieren heute wieder etwas schwächer. Kann noch als Reaktion auf die kräftige Aufwärtsbewegung zuvor gewertet werden. Dennoch scheint hier eine gehörige Portion Unsicherheit zu bleiben. Hier sollte man allenfalls kleinerer Positionen ins Depot nehmen.
Der DAX bewegt sich weiter nach oben. Triebfeder sind gute Unternehmensergebnisse aus dem Bankensektor (JP Morgan) und aus dem Technologiebereich (Intel). Zudem dürfte das Frühjahrsgutachten der Forschungsinstitute mit einem Wachstumsplus von 1,4 Prozent für 2011 noch leidlich gut ausfallen. Es könnte auch als Fortsetzung eines Crack up Booms a la Mises gesehen werden.

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Thomas Schumm am 14. April 2010 in Die Börsen-Nachrichten

Der Weg zurück

von Dominique Strauss-Kahn

Griechenland muss genau den Weg zurückgehen,
den es in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat.

Interpretation:
Sinkende Preise und Löhne(!) — Deflation — sieht der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) als einzigen Weg für Griechenland aus der Krise.
Wurde nicht bislang immer gesagt: Deflation ist das Schlimmste überhaupt? (Aber als Mitglied des Euro-Verbundes scheidet ja für Griechenland eine Inflationierung aus.)
Also gut, dann eben Deflation. Dürfte hart werden für die Griechen (mal sehen, ob sie es wirklich durchziehen).
Und auch für uns: “Der Weg zurück” könnte uns deutsche Steuerzahler 8,4 Milliarden Euro kosten, sollte Hellas bei der EU “retour” buchen.
Der Euro legt zu, aber …

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Thomas Schumm am 12. April 2010 in Börsen-Lyrik