Monatsarchiv für April 2009

Einstieg?

fresh-money-buysSind die Aktienmärkte schon wieder ein Investment wert? Hm? Die Kombination aus schlechten Nachrichten und steigenden Kursen spricht dafür. Wer sich nicht mehr zurückhalten kann, für den könnte der Vermögensverwalter-Fonds FvS Aktien global (LU00097333701) etwas sein.
Der reine Aktienfonds (er sollte mithin nur ein Depotbestandteil sein) investiert ausschließlich in internationale Dividendenpapiere. Ein weiterer Vorteil des Fonds: Er kann auch den Kasseanteil kräftig erhöhen. In der Vergangenheit(!) hat sich das ausgezahlt. Der Fonds schnitt im zurückliegenden Jahr deutlich besser als sein Vergleichsindex, der MSCI Welt Index, ab.

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Thomas Schumm am 30. April 2009 in Fresh Money Buys

Oligarchen in den USA

wirtschaftswunderDie USA sind unterwandert. Klingt wie eine jener in den Vereinigten Staaten so beliebten Verschwörungstheorien eines durchgeknallten Sektierers. Ist es aber nicht. Kein geringerer als der frühere Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Simon Johnson, schreibt dies in seinem Aufsatz The Quiet Coup.

Wall Steet habe die Politik in den USA längst übernommen und sich seit den 80er Jahren die Gesetze nach ihrem Willen auslegen lassen. Den Höhepunkt hat das Ganze im Platzen der Kreditblase gefunden. Nun könnte man meinen, ein solch gravierendes Ereignis hätte Folgen, zumindest ein bisschen. Doch weit gefehlt. An der Wall Street wird im Prinzip weitergemacht wie bislang. Boni werden ausgeschüttet. Banken werden gestützt und teilverstaatlicht, aber sie dürfen dennoch so irgendwie weiterwursteln. Hedge Fonds sollen nun faule Kredite günstig aufkaufen (wobei der US-Steuerzahler die Risiken übernimmt). Man kenne sich halt an der Wall Street und in Washington, schreibt Johnson. weiterlesen »

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Thomas Schumm am 30. April 2009 in Wirtschaftswunder

Mauern der Angst

folge_dem_geldMit der Angst und der Börse ist das so eine Sache. Mal ist sie gut, mal schlecht. Besonders anfangs ist sie schlecht. Anfangs heißt: Wenn die Kurse ganz oben sind, dann, wenn es die ersten Zuckungen (nach unten) gibt. In dieser Phase ist die Angst gefährlich für die Kurse. Ein klitzekleiner Angsthauch nur und die Börsianer erstarren erst und verkaufen dann – meist in Panik. Angst und Kurssteigerungen vertragen sich sozusagen nicht – gar nicht. Doch mit der Zeit freundet sich die Börse mit der Angst an.

Gut, es ist nicht die große Liebe, eher eine Vernunftehe, gestiftet durch den Pragmatismus, dass es ja nicht ewig abwärts gehen kann.  Man arrangiert sich halt so gut es geht. Aber … weiterlesen »

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Thomas Schumm am 29. April 2009 in Folge dem Geld