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Angespannte Situation // DAX, Öl, Bund Future, Gold, Deutsche Bank, Eon, RWE

by • 18. Februar 2016 • Marketwatch, VideosComments (0)1609

Die Situation an den Börsen bleibt angespannt, auch wenn sich die Erholung im DAX noch trägt. Treibende Kraft ist dabei die Erholung des Öl-Preises. Offenbar zeigt die Ankündigung Russlands und Saudi-Arabiens doch Wirkung, zumindest psychologische. Man hat die Short-Seller verunsichert – und das reicht einstweilen. Faktisch dürften die Folgen eher gering sein. Die Produktion und damit das Angebot dürften hoch bleiben, schon allein, weil Russland und Saudi-Arabien nicht auf die Einnahmen aus dem Öl-Geschäft verzichten können. Ungeklärt bleibt auch, wie sich der Iran verhalten wird, der bald wieder auf den Markt treten wird.

Aber vielleicht kommt Hilfe von der Nachfrage-Seite, wenn es um die Weltwirtschaft doch nicht so schlecht bestellt ist wie angenommen. Das Wachstum in den USA könnte mit gut 2,5 Prozent im ersten Quartal recht robust auffallen. Womöglich reicht das, um Nachfrage-Ausfälle aus China zu kompensieren. Charttechnisch gibt es beim Öl-Preis mal wieder den Versuch einer Bodenbildung. Ob dieser glückt? Wenigsten wurden beim jüngsten Kursabschwung die alten Tiefs nicht wieder unterschritten. Das macht ein klein wenig Hoffnung. Zum Jubeln gibt es für die Long-Seite allerdings (noch) keinen Grund.

Ein klein wenig Entspannung signalisieren auch Bund Future und Gold. Aber auch hier ist noch viel Unsicherheit im Markt.

Eine (kleine) Mahnung sind die Kursentwicklungen bei der Deutschen Bank und der Commerzbank. Hier scheinen die Erholungen schon wieder abzuebben. Einen echten Willen zu steigenden Kursen scheint es hier noch nicht zu geben. Die Hoffnung ruht hier kurzfristig auf einer Seitwärtsbewegung mit Bodenbildung. Langfristig zur Deutschen Bank hier.


Heftige Kursbewegungen gibt es bei den Versorgern Eon und RWE. RWE hat die Dividende für die Stämme gestrichen und die der Vorzüge von 1,00 auf 0,13 Euro gesenkt. Goldman Sachs behält Eon auf der Conviction Buy List. Stand Eon da nicht schon bei 15 Euro? Die Aussagekraft dieser Liste ist wohl sehr begrenzt. So mancher hat sogar den Eindruck, dass auf diese Liste kommt, was die Goldmänner gerne aus den Depots haben wollen. Mehr zu RWE und Eon hier.

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DAX: wacklig

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Bildquelle: Markus Kräft / pixelio.de

 


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