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by • 18. Februar 2015 • MarketwatchComments (0)1367

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

180215 // Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem wartet auf einen Brief aus Griechenland. Die Griechen wollen nun doch um eine Verlängerung des Hilfspakets bitten. Es zeichnet sich somit doch noch eine Last-Minute-Einigung im Schuldenstreit ab. Das sorgt natürlich für gute Stimmung an den Märkten. Der DAX schieb sich um eine halbes Prozent ins Plus und bewegt sich damit nach wie vor auf hohem Niveau. Der griechische FTSE Greece Aktien-Index verbessert sich um knapp 5 Prozent. Der Euro scheint sich um die Streitereien zwischen Athen und Brüssel nicht mehr so recht zu kümmern. Er pendelt um die Marke von 1,14 Dollar. Von Krise ist auch beim Gold nichts zu spüren. Der Preis des gelben Metalls sinkt weiter in Richtung 1.200 Dollar und damit in die Nähe der unteren Begrenzungslinie des derzeitigen mittelfristigen Aufwärtstrends. Wenn man wirklich Sorge um Griechenland hätte, würde es wohl auch eine gewisse Preisbewegung beim Gold nach oben geben.

Inzwischen bekommt die Bundesregierung Geld fast zum Nulltarif: Für 3,3 Milliarden Euro 10-jährige Bundesanleihen musste sie heute lediglich 0,37 Prozent Rendite aufrufen.

In Russland steigen die Kurse etwas an. Der FTSE Russia Index kettert um 3 Prozent. Der bestehende Abwärtstrend ist allerdings noch nicht überschritten. Vielleicht wartet man hier auch auf Hilfe vom Öl-Preis. Dieser fällt heute allerdings um 2 Prozent zurück.

Der Stuttgarter Softwareentwickler RIB Software legt hervorragende Quartalszahlen vor. Der operative Gewinn wurde mit einem Plus von 90 Prozent fast verdoppelt. Die Aktie verbessert sich um 5 Prozent und stößt kurz an das Hoch aus dem vergangenen Jahr an. Kann dies nachhaltig überschritten werden, wäre das ein deutliches Kaufsignal. Allerdings hat die Aktie seit Dezember scheinen Anstieg von 9 auf 14 Euro hinter sich.


Die Aktie des Tiefbauspezialisten Bauer wirkt charttechnisch wieder interessanter. Eine Flaggen-Formation und ein intakter Aufwärtstrend machen Hoffnung auf mehr.

Bank-Aktien wie die der Commerzbank oder der Deutschen Bank profitieren von Griechenland. Die einstweilen abgewendete Pleite treibt die Kurse um rund 2 Prozent nach oben. Insgesamt scheint die Stimmung bei den Bank-Aktien derzeit nicht mehr so eingetrübt. Es dürfte aber schwankend bleiben bei diesen Werten.

Die Aktie der Telekom müht sich mit den starken Widerständen bei zwischen 15,80 und 16,90 Euro. Ein Sprung über diese Zone könnte die Aktie recht rasch auf 20 Euro steigen lassen.

Eon bastet weiter an der Bodenbildung. Trost bietet hier die attraktive Dividendenrendite.

Warren Buffett beendet sein 3,7 Milliarden-Dollar-Investment bei Exxon. Grund ist die Unsicherheit beim Öl-Preis.

Bildquelle: government.nl [bearbeitet]

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