Marketwatch // DAX : Dow Jones : Euro : Fed : Grexit : Griechenland : Bund Future : Deutsche Bank : Commerzbank : Deutsche Telekom : Südzucker : CropEnergies : Gold

by • 17. Juni 2015 • MarketwatchComments (0)916

170615 // Und ewig grüßt Griechenland. Es ist eine schlimme Endlosschleife. Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann ist nach Athen gereist und will dort noch einmal sein Bestes geben. Hoffentlich ist sein Bestes nicht (viel) Geld. In Berlin ist man mal wieder skeptisch. In Griechenland ist es vermutlich wie immer, man mag Geld, aber keine Reformen (Veränderungen). Alle gemeinsam sind genervt von dem Hickhack und doch irgendwie vereint in der Hoffnung doch noch ein Lösung zu finden, welche auch immer.

Heute kommt noch hinzu, dass die US-Notenbank um etwa 20.30 Uhr eine Pressekonferenz gibt, nach der zweitägigen FOMC-Sitzung. Die Börsen fragen sich natürlich, ob die Chefin der Federal Reserve (Fed), Janet Yellen, eine Zinserhöhung zu verkünden hat. Wird sie nicht, zumindest jetzt noch nicht. Dafür läuft die Wirtschaft nicht gut genug und auch die Situation am Arbeitsmarkt ist, ungeachtet der großen Erfolge dort, noch etwas indifferent. Aber man weiß ja nie, vielleicht sagt Yellen doch ein wenig mehr und man kann daraus erahnen, wann eine Leitzinserhöhung kommt oder ob sie überhaupt kommt. Der Euro macht gegenüber dem Dollar entsprechend nichts. Er wartet ab, ihm ist das zu unsicher.

Der Dow Jones befindet sich leicht im Plus, der DAX leicht im Minus, auf ihm lastet schließlich auch noch Griechenland.

Der Bund Future gibt leicht nach und wirkt nach den zurückliegenden Tagen etwas erschöpft oder hört die Fluchtbewegung aus Griechenland in den sicheren Hafen Bundesanleihen schon wieder auf?

Gold und Griechenland werden keine Freunde mehr. Auch von dieser Krise lässt sich das gelbe Metall nicht inspirieren.


Interessant ist die Chartkonstellation bei der Commerzbank. Der Kurs hat nochmals auf der Ausbruchslinie aufgesetzt und ist von dort nach oben abgeprallt.

Bei der Aktie der Deutschen Bank könnte sich im Bereich der 200-Tage-Durchschnittlinie ein Doppelboden bilden.

Anscheinend gibt es bei der Deutschen Telekom für die US-Tochter T-Mobile US mit dem Kabelgiganten Comcast neben Dish einen weiteren Interessenten. Ein möglicher Bieterwettkampf beflügelt natürlich den Kurs der Mutter. Die T-Aktie verbessert sich um gut ein Prozent.

Sensationell entwickelt sich weiter Südzucker. Die Aktie legt 3,8 Prozent zu und setzt damit ihren Aufwärtstrend fort. Südzucker-Tochter CropEnergies, ein Bioethanol-Hersteller, hat seine Ertragsaussichten deutlich angehoben. Die Bioethanol-Preise ziehen in Europa an. CropEnergies verbessert sich um gewaltige 13,3 Prozent.

Bildquelle: Screenshot [bearbeitet]

 


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