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Deutsche Bank Aktie // Drohende Milliarden-Strafe aus den USA

by • 16. September 2016 • Zertifikate_ProdukteComments (0)945

Kaum ist eine Baustelle geschlossen, schon muss Deutsche-Bank-Polier John Cryan schon wieder ran. Diesmal droht den „Blauen“ mit den zwei großen Türmen in der Frankfurter Bankenmetropole neuer Ärger in den USA. Dort plant die US-Justiz eine Milliardenklage gegen die Deutsche Bank. Wegen fauler Hypothekenpapiere sollen Cryan & Co. rund 14 Milliarden Dollar gen „Amiland“ überweisen. Dies wäre die höchste Strafsumme, die in den USA jemals gegen eine ausländische Bank verhängt werden könnte. Der Staatsanwalt in New York ließ verlauten, dass mit dem Geld Ansprüche aus der Zeit der Finanzkrise 2008 beglichen werden sollen. Damals machten zahlreiche Anleger hohe Verluste mit diesen Papieren, deren Risiken – so die Ansicht der Staatsanwaltschaft – nicht vollständig erklärt worden waren.

Die Deutsche Bank bestätigte in der gestrigen Nacht, dass man sich in Gesprächen befindet, das Strafmaß in dieser Höhe aber nicht akzeptieren wird. Trotzdem dürfte das Bankhaus wieder einmal nicht um eine enorm hohe Strafzahlung herumkommen, die wohl zwischen 6 und 10 Milliarden Dollar liegen könnten, bei einem Eigenkapital von 66,8 Milliarden Euro. Und schon ist die Diskussion um eine neuerliche Kapitalerhöhung wieder entflammt. Kein Wunder, dass in diesem Umfeld die Deutsche Bank-Aktie wieder einmal auf die Mütze bekommt. Vorbörslich geht es rund 5,5 Prozent auf 12,33 Euro nach unten. Die neue Unsicherheit dürfte die Aktie der Deutschen Bank (514000) auch mittelfristig belasten, ein schnelles Comeback halten wir für unwahrscheinlich. Also: Finger weg!

Bonus-Zertifikate mit möglichst tiefen Barrieren sind daher die klar bessere Wahl. Unser konservativer Tipp ist ein Bonus-Zertifikat mit Cap von der Commerzbank (CD7SX4), welches schon am 15. Dezember 2016 abgerechnet wird. Sofern bis dahin die bei 7,20 Euro platzierte Schwelle unverletzt bleibt, wird das aktuell zu 13,25 Euro gehandelte Zertifikat zum Maximalbetrag von 13,80 Euro getilgt. Dies ergibt eine schnelle Bonus-Rendite von 5,0 Prozent oder 19,1 Prozent p. a. Der Abstand zur Barriere beträgt aktuell 41,1 Prozent. Dieser Puffer sollte auch weitere Schocks überstehen.


Wer mehr Rendite erzielen will, der greift zum baugleichen Papier der Commerzbank (CD375L) mit Schwelle bei 8,20 Euro, was einem Schwellenabstand von 32,8 Prozent entspricht. Hier ist eine Bonus-Rendite von 10,3 Prozent oder hochgerechneten 39,0 Prozent p. a. möglich. Im Falle eines Schwellenbruchs wird Anlegern die Aktie ins Depot gebucht, mit der Anleger dann allerdings viel Geduld brauchen, ehe die Verluste ausgeglichen sind.

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