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by • 16. Januar 2015 • MarketwatchComments (0)1211

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

160115 // Nach dem gestigen euphorischen Anstieg wirkte der DAX zunächst etwas lustlos, aber dennoch hielt er sich mehr oder weniger über der Marke von 10.000 Punkten. Erst am Nachmittag – mit der Eröffnung der Wall Street – kam rechter Schwung in den Handel. Der DAX kletterte bis auf 10.168 Punkte, was ein Tagesplus von 1,4 Prozent ist. So hoch stand der DAX noch nie. Der Schweiz und Draghi sei Dank. Aber des einen Freud, ist des anderen Leid.

In der Schweiz geht es weiter abwärts. Die Aktien-Börse fällt zu der Aktion der Schweizer Nationalbank den Franken freizugeben ein eindeutiges Urteil. Die Kursverluste summieren sich nun auf rund 16 Prozent. Kein Wunder, zu befürchten sind schwere Zeiten für die Schweizer Exportindustrie und womöglich auch eine Rezession. Gefragt sind dagegen Schweizer Schuld-Papiere. Nun ist auch die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen in die Negativzone gerutscht. Es wird immer mehr zum Privileg sein Erspartes dem Schweizer Staat zu leihen.

Großer Beliebtheit erfreuen sich aber auch Bundesanleihen. Der Bund Future markiert erneut ein Allzeithoch. Die Rendite für 10-jährige Bunds liegt bei 0,39 Prozent. Wie wendig doch Geld wert sein kann …

Entsprechend legt Gold in Euro gerechnet weiter zu, aber auch in Dollar hat sich inzwischen ein (flacher) Aufwärtstrend etabliert. Eine Krisenreaktion.

Bank-Aktien wie die der Commerzbank oder der Deutschen Bank bleiben angeschlagen. Offenbar hat der Markt Zweifel, ob es noch etwas wird mit dem bisherigen Geschäftsmodell. Die neuen Zinsbewegungen nach unten machen es den Banken sicher nicht einfacher. Zudem brauchen die griechischen Banken wohl 5 Milliarden Euro. Auch kein ermutigendes Zeichen. Der griechische Aktienmarkt gibt um 5 Prozent nach.


Weiter nach oben scheinen die Aktien von Daimler und der Telekom zu wollen. Die T-Aktie nähert sich wieder ihrem Emissionskurs von 1996, der bei 14,57 beziehungsweise 14,32 Euro lag.

Öl erholt sich etwas. Es ist die nach wie vor überfällige technische Reaktion.

Bildquelle: Thomas Max Müller / pixelio.de

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