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Siemens // Kaesers Optimismus treibt Aktie in Richtung Rekordhoch

by • 15. September 2016 • AktienvisionenComments (1)2028

Seit August 2013 führt Joe Kaeser nun schon den Siemens-Konzern. Und er hat den dicken Brummer tatsächlich in eine ruhigere See geführt. Denn Krisen oder gar Skandale scheinen der Vergangenheit anzugehören. Kein Wunder, dass die Siemens-Aktie inzwischen wieder die 100-Euro-Schallmauer genommen hat und in Richtung der Rekordhochs bei knapp 124 Euro aus dem Jahr 2000, als die New Economy die Kurse gen Norden trieb, strebt.

Kaeser legte jetzt nach: Er sieht den Elektrokonzern auf gutem Kurs: „In diesem Jahr liegen wir gut, was unseren Ausblick betrifft“, sagte der Vorstandchef der Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch in Buenos Aires. Und er wurde sogar noch präziser, denn es sei „womöglich in einem gut funktionierenden Umfeld sogar etwas mehr drin“. Schon Anfang August hatten die Münchener gute Quartalszahlen vorgelegt. Und da bei Siemens das Geschäftsjahr traditionell schon Ende September, also in rund zwei Wochen, zu Ende geht, kommen die Worte von Kaeser einer Prognoseerhöhung gleich.

Kein Wunder, dass die Börse darauf mit steigenden Kursen reagiert. Am heutigen Donnerstag konnte der Blue Chip – in einem ruhigen Umfeld – knapp zwei Prozent zulegen. Damit war das Siemens-Papier (723610) klar der beste Wert unter den 30 DAX-Aktien. Doch auch jetzt ist Siemens keine teure Aktie. Denn das KGV liegt bei 13 und auch die Dividenden-Rendite von 3,4 Prozent kann sich sehen lassen – insbesondere im aktuell flauen Zinsumfeld. Ein paar Siemens-Aktien im Depot sollten also langfristig eine gute Rendite abwerfen.

Wem allerdings die Geduld für klassische Aktieninvestments fehlt, die auf mindestens drei Jahre ausgelegt sein sollten, der guckt sich Bonus-Zertifikate an, die schon schneller attraktive Rendite-Chancen bieten. Ein gutes Beispiel kommt von der HypoVereinsbank (HU4LMV). Und das funktioniert so: Bleibt die Siemens-Aktie bis zum 14. Juni 2017 stets über 74 Euro, wird das aktuell zu 119,26 Euro gehandelte Zertifikat zum Maximalbetrag von 130 Euro getilgt. Anders ausgedrückt: Fällt Siemens bis zum Beobachtungstag nie um mehr als 29 Prozent, dann erzielt der Anleger die Maximalrendite von 9 Prozent oder hochgerechneten 11,8 Prozent p. a. Die 74er-Barriere liegt dabei unter dem Tief der Aktie vom Februar, als Siemens bis auf 78 Euro abgerutscht war. Daher stufen wir die Gefahr eines Schwellenbruchs als gering ein. Sollte es jedoch trotzdem dazu kommen, werden dem Anleger Siemens-Aktien ins Depot geliefert, mit denen er aber erst wieder in die Gewinnzone kommt, wenn neue Rekordhochs markiert werden.


Siemens-Aktie: Abwärtstrend gebrochen, Rekordhoch im Visier

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Bildquelle: Siemens

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