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Lufthansa-Aktie // Rekordgewinn könnte für erfolgreiche Bodenbildung sorgen

by • 15. März 2018 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)503

Schon vor Monatsfrist [hier klicken] hatten wir auf die laufende Konsolidierung der Lufthansa-Aktie (823212) hingewiesen. Dabei gingen wir davon aus, dass der Kranich-Titel im Bereich von 25/26 Euro einen Boden finden wird. Tatsächlich scheint aber schon knapp unter 26 Euro das Zwischentief erreicht gewesen zu sein. Denn die Lufthansa kann mit ausgezeichneten Zahlen glänzen. Dank der Air Berlin-Pleite folgen die Frankfurter einen neuen Rekordgewinn ein und wollen daran auch die Aktionäre partizipieren lassen. Vorstandschef Carsten Spohr kündigte eine Anhebung der Ausschüttung um rund 60 Prozent auf 0,80 Euro pro Anteilsschein an.

Dies war allerdings auch in diesem Umfang zumindest von optimistischen Analysten erwartet. Allerdings lagen vor allem die operativen Ertragszahlen (bereinigtes Ebit plus 70 Prozent auf knapp drei Milliarden Euro) auch über deren Schätzungen, weshalb zu erklären ist, dass die Aktie nach den Zahlen freundlich eröffnete und sich wieder klar über 26 Euro schob. Im Tagesverlauf dürften Spohr nun den Analysten erklären, warum er auch im laufendenden Jahr weiter sehr gute Geschäfte erwartet, die nur einen kleinen Ergebnisrückgang bringen sollen, obwohl der Wettbewerb wieder deutlich zunimmt.

Fundamental bleibt die Lufthansa-Aktie (823212) ohnehin günstig. Das KGV liegt gerade einmal bei sieben und die Dividenden-Rendite erreicht rund drei Prozent. Da nun auch die Charttechnik wieder etwas besser aussieht (kurzfristiger Abwärtstrend ist allerdings noch intakt), können Langfristanleger die Aktie ins Depot fliegen lassen.

Aber auch das vor Monatsfrist vorgestellte Bonus-Zertifikat mit Cap von der HypoVereinsbank (HW4E1M) bleibt aussichtsreich:  Sofern die Lufthansa Aktie bis zum 20. Dezember 2018 stets über 18 Euro (Abstand: 32 Prozent) notiert, zahlen die Italomünchener das aktuell bei 29,61 Euro gehandelte Zertifikat zum Maximalwert von 32,50 Euro zurück. Daraus errechnet sich eine Seitwärtsrendite von 9,8 Prozent (12,8 Prozent p.a.) Erweist sich der komfortable Puffer überraschend als nicht ausreichend, dann zahlt die HVB via Aktienlieferung. Pro Zertifikat gelangt dann eine Aktie ins Depot des Anlegers.

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Bildquelle: Lufthansa

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