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Aktienkauf // Mit diese Kosten sollten Anleger kalkulieren

by • 14. Juli 2017 • ServiceComments (0)668

Neben den Kosten für ein Wertpapier selbst fallen beim Aktienkauf auch noch einige weitere Ausgaben an. Diese sollten Anleger von Anfang an bei der Berechnung ihrer gewünschten Rendite berücksichtigen. Neben Steuern für die Gewinne aus Aktien fallen auch Kosten für die Verwaltung des Depots und für die Käufe von Aktien an. Zudem werden Broker mit einer Provision bezahlt.

Dagegen sind die Kosten für die Einrichtung und Führung des Aktien-Depots fast zu vernachlässigen. Während die Einrichtung eines Depots zumindest bei vielen Online-Brokern kostenlos zu haben ist – bei den Filialbanken verhält es sich ein wenig anders – ist die monatliche Grundgebühr bei den Depots ebenfalls kein gravierender Kostenfaktor, wenn man als Anleger einen passenden Tarif bei einem günstigen Anbieter auswählt. Dabei muss natürlich vorausgesetzt werden, dass der Tarif des Anbieters mit der eigenen Anlagestrategie korrespondiert – sonst wird man hier vermeidbare Ausgaben anhäufen. Regelmäßig sollten Anleger daher prüfen, ob die Kosten für ihr Depot noch zu der eigenen Anlagestrategie passen und bei Bedarf den Tarif oder gleich den Anbieter wechseln.

Aktien müssen versteuert werden. Die Abgeltungssteuer gibt es seit 2009. Mit ihr werden die Gewinne aus Aktien versteuert. Der Steuersatz beträgt 25 Prozent, aber es gibt einen Freibetrag. Die Kapitalerträge werden automatisch durch das jeweilige Finanzinstitut besteuert, das bedeutet, der Online-Broker übernimmt diese Aufgabe automatisch und führen den entsprechenden Betrag an den Fiskus ab.

Verbraucher sollten einen Freistellungsantrag stellen, um ihren Freibetrag in Höhe von 801 Euro pro Person auszunutzen. Dies erfolgt unkompliziert durch eine Unterschrift im entsprechenden Formular, das an den Broker gesendet wird. In diesem wird auch die Höhe des Anteils am Freistellungsbetrag, der geltend gemacht werden soll, festgelegt. Denn dieser Betrag kann auf mehrere Finanzinstitute aufgeteilt werden. Er darf die Summe von 801 Euro – bei Ehepartnern ist es die doppelte Summe – jedoch nicht überschreiten.


Kosten für Kauf- und Verkauf von Wertpapieren: Die Kosten für die einzelnen Order unterscheiden sich nicht nur bei den einzelnen Tradern stark, sondern auch in den einzelnen Tarifen. Die Tarife hier von 1822 Depot sehen beispielsweise Kosten von 4,95 Euro pro Order vor. Teilweise können höhere Kosten bei Käufen an ausländischen Aktienmärkten anfallen. Dies gilt auch für den Handel an außerbörslichen Märkten.  Auch wenn ein Auftrag angepasst oder gestrichen werden soll, fällt eine Bearbeitungsgebühr an. Im eigenen Tarif finden Verbraucher eine Aufzählung aller Kosten. So ist die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Anbieter gewährleistet und man kann gelegentlich überprüfen, ob man noch bei dem von den Kosten her geeignetem Anbieter Kunde ist oder ob sich ein Wechsel lohnt.

Provision beim Broker auf die Gewinne: Wie viel Provision ein Broker von den Gewinnen einbehält, sollten Verbraucher von Anfang an wissen. Die Provision beträgt meist eine geringe Summe von um die 0,25 Prozent und ist oft auf eine bestimmte Summe begrenzt. Verbraucher sollten bereits bei der Auswahl ihres Brokers darauf achten, dass dieser Kostenpunkt möglichst gering ausfällt, damit sie möglichst wenig ihrer Gewinne wieder für die verschiedenen Ausgaben rund um den Aktienhandel verlieren. Gerade in Zeiten der niedrigen Zinsen sollte die Geldanlage kostengünstig und effizient gestaltet werden, um möglichst viel von der Rendite zu haben.

 

Bildquelle: Bundesbank, bearbeitet

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