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by • 14. Januar 2015 • MarketwatchComments (0)1281

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

140115 // Auf und nieder immer wieder, so lassen sich recht treffend die DAX-Bewegungen in den vergangenen Handelstagen beschreiben. Auffällig bleibt: Erst mit der Eröffnung der Wall Street kristallisiert sich so etwas wie ein Trend heraus. Vorher wird eher lustlos vor sich hingehandelt. Wall Street könnte ja rauf – oder runter oder … Heute also abwärts und der DAX kratz wieder an der Dreiecksformation, aus der er gestern ausgebrochen ist.

Für etwas Auf-Schwung hatte ein Gutachten des EuGH und des Generalanwalts Pedro Cruz Villalon gesorgt, wonach der Kauf von Staatsanleihen unter bestimmten Bedingungen durch die Notenbank (EZB) doch gerechtfertigt sein. Aus der Europäischen Zentralbank war inzwischen zu hören, dass Präsident Mario Draghi, gewillt sei, das Mandat zu erfüllen. Deflation müsse bekämpft werden, so der Subtext und alles klingt ein wenig nach Ouvertüre zu einen Anleihekaufprogramm mit frisch gedruckten Geld (Qunatitative Easing – QE).

Der Euro schwankt richtungslos um die Marke von 1,18 Dollar, je nach Nachrichtenlage. Er fällt, wenn mal wieder von QE die Rede ist und steigt dann etwas, wenn in den USA Konjunkturdaten etwas schwächer ausfallen, so wie heute die Einzelhandelsumsätze, um gleich darauf wieder – aus irgendeinem Grund – abwärts zu tendieren.


Dicke Minuszeichen stehen heute vor den Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank. Die Commerzbank leidet unter einer Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs, nachdem JPMorgan gestern noch zum Kauf geraten und damit einen Kursanstieg ausgelöst hatte. Für die Deutsche Bank sehen Analysten derzeit eher rot. Womöglich werde bald das Privatkundengeschäft ausgegliedert und separat an die Börse gebracht. Für beide Papier gilt derzeit charttechnisch: Seitwärtstrend.

Eon bleibt weg vom Strom.

Recht wacker hält sich die Aktie der Telekom.

Bildquelle: Börse Frankfurt

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