Sprunghaft

by • 13. Oktober 2010 • BörsenvisionenComments (0)701

Die gute Nachricht ist:
Die amerikanische Notenbank (Fed) pumpt weiter Geld ins System. Das freut die Börsen, auch den DAX. Er überspringt heute eine wichtige charttechnische Marke. Bei rund 6400 Punkten verläuft die obere Begrenzungslinie des bisherigen leicht aufwärtsverlaufenden Seitwärtstrends. Hinzu kommen recht gute Unternehmensmeldungen (Quartalszahlen bei Intel und JP Morgan). Hieraus könnte man schließen, dass die deflationären Gefahren für die Weltwirtschaft vielleicht doch nicht so groß sind wie vermutet. Aber egal, die Fed pumpt in jedem Fall. Womöglich ist es ja das, was die Börsen freut.

Die schlechte Nachricht ist:
Die amerikanische Notenbank (Fed) pumpt weiter Geld ins System. Der Schweizer Investmentguru Marc Faber prognostiziert deshalb einen Staatsbankrott der USA, so in zehn bis fünfzehn Jahren. Sein Rat: Finger weg von Anleihen. Vom Dollar übrigens auch, der werde wohl auf Null fallen.  In diesem Zusammenhang spricht Faber gerne von der „Zimbabwe School of Economics“ gesprochen. Also dem massenhaften Drucken von Geld zur Sanierung maroder Staatsfinanzen.


Wenn der Ökonom Ludwig von Mises recht behält mit seinen Theorien, dürfte es vorher jedoch noch eine sogenannte Katastrophenhausse (Crack up Boom) geben, bei der vor allem Sachwerte, somit auch Aktien, gefragt sind.


Related Posts

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Simple Share Buttons