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Tagesgeldkonto // Für wen es sich lohnt

by • 13. Juli 2017 • ServiceComments (0)341

Auf einem Tagesgeldkonto lassen sich Geldbeträge bequem parken. Sie sind jederzeit verfügbar und können, sobald es sich ergibt, in eine renditestärkere Anlageform überführt werden. Damit sich ein Tagesgeldkonto lohnt, sollten die Zinsen möglichst hoch sein und möglichst oft ausgezahlt werden. Auf qomparo können sich Interessierte einen Überblick über die verschiedenen Anbieter von Tagesgeldkonten verschaffen und sich das geeignete aussuchen.

Aufgrund der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krisen möchten viele Anleger keine langfristigere Anlage ihres Kapital abwarten. Viele möchten auch die Niedrigzinsphase aussitzen, bevor sie sich über ihren Vermögensaufbau Gedanken machen. Um das Geld in diesem Zeitraum zu verwahren und doch zumindest ein Mindestmaß an Zinsen zu erhalten, kann ein Tagesgeldkonto eine vernünftige Alternative sein – besser als das heimische Sparschwein oder ein Girokonto ist es allemal. Aufgrund des europäischen Anlegerschutzes sind Einlagen in Höhe von bis zu 100.000 Euro bei allen Banken mit Sitz in der EU abgesichert. Damit ist ein Tagesgeldkonto für Anleger auch absolut sicher, egal wie sich die Marktlage ändert.

Als Neukunde gute Zinssätze erhalten: Neukunden können zu Beginn stark von einem Tagesgeldkonto profitieren, da sie anfangs besonders hohe Zinssätze erhalten. Da dieser nach einer Weile aber wieder nach unten korrigiert werden, ist dieser Nutzen zeitlich begrenzt. Wer sein Geld jedoch nur kurzfristig parken möchte, sollte sich ein möglichst attraktives Neukundenangebot bei einem Anbieter für Tagesgeldkonten aussuchen und nach Ablauf der besonderen Konditionen über eine Anschlussverwenddung des eigenen Guthabens nachdenken.

Je länger die Zinsbindung beim Vertragsabschluss eines Tagesgeldkontos ist, desto länger bleibt der Eröffnungszinssatz bestehen. Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase ist davon auszugehen, dass die Marktlage eine Reduktion der Zinsen nach dem Ablaufen der Zinsbindung nach sich zieht. Die Zinsen werden bei Tagesgeldkonten normalerweise einmal jährlich ausbezahlt. Bei Ausschüttungsterminen zu jedem Quartal fallen natürlich die Zinsen auch etwas höher aus, was bei Zinssätzen von teilweise nur 0,60 Prozent ausgenutzt werden sollte.


Kündigungsfristen beim Wechsel berücksichtigen: Natürlich müssen Kündigungsfristen bei der Kündigung oder beim Wechsel eines Tagesgeldkontos berücksichtigt werden. Trotzdem ist der Wechsel sehr leicht zu bewerkstelligen, denn anders als beim Wechsel eines Girokontos können keine Vertragspartner Abbuchungen vom Tagesgeldkonto vornehmen – daher müssen Verbraucher hier keine Änderungen der Lastschriftmandate oder ähnliches vornehmen. Zu beachten ist allerdings, dass Anleger nicht beliebig zwischen guten Neukundenboni hin- und herwechseln können. Wer einmal einen Neukundenbonus in Anspruch genommen hat, wird diesen meist nicht ein weiteres Mal zu den selben Konditionen erhalten.

Vermögen sollte nicht zur langfristigen Anlage auf einem Tagesgeldkonto verwahrt werden. Zum gegebenen Zeitpunkt muss sich ein Anleger der Frage stellen, wo er sein Geld vermögenswirksam anlegen kann. Bis dahin ist ein Tagesgeldkonto die flexible Wahl: Jederzeit können Einzahlungen und Auszahlungen auf das hinterlegte Referenzkonto vorgenommen werden, ohne dass dabei Restriktionen zu beachten sind. Es können nicht direkt vom Tagesgeldkonto Zahlungen oder Überweisungen vorgenommen werden, es ist zuvor immer die Übertragung des Geldes auf das eigene Girokonto notwendig. Dies ist auch im Online-Banking durch den sogenannten „Übertrag“ möglich.


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