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Brokervergleich // Worauf es ankommt

by • 12. Juli 2017 • ServiceComments (0)480

Soll die Anmeldung bei einem Online-Broker erfolgen, um das eigene Aktiendepot anzulegen, sollten Verbraucher mehrere Punkte berücksichtigen, um den für sie geeigneten Anbieter ausfindig zu machen. Nicht nur die Kosten spielen dabei eine Rolle.

Kundenerfahrung und Testberichte können Aufschluss über einen guten Broker geben. Zahlreiche Informationsangebote im Netz, zum Beispiel Brokervergleich.net, geben Interessierten Aufschluss über die einzelnen Broker. Wer keine Zeit für eine ausgiebige Recherche hat, findet in den Testberichten und Kundenerfahrungen die wesentlichen Punkte zu den Brokern und kann auf der Basis dieser Informationen eine Entscheidung für oder gegen die Anmeldung treffen. Auch die Beratung bei einem Online-Broker selbst ist per Mail und teilweise auch telefonisch möglich, so dass Interessierte sich noch einmal persönlich beraten lassen können, bevor sie ihr Depot eröffnen.

Kosten eines Online-Brokers: Die Einrichtung eines Depots bei einem Online-Broker ist mit geringen Kosten belegt. Teilweise ist das sogar kostenlos möglich. Die Kosten für den Kauf von Aktien und die Provision an den Anbieter unterscheidet sich jedoch. Je nach Tarif fallen unterschiedliche Kosten an, und Verbraucher sollten sich für einen den Umständen angemessenen Vergleich bereits überlegen, welche Anlagestrategie sie nutzen werden. Anschließend können sie ausrechnen, wie groß die monatlichen Kosten bei einem bestimmten Tarif sein werden. Auf dieser Basis können sicherlich einige besonders günstige Broker in die nähere Auswahl gelangen, während vergleichsweise teure Angebote bereits aus dem Raster fallen.

Während einige Anleger, insbesondere Daytrader, darauf Wert legen, viele Käufe für niedrige Kosten durchzuführen, sind andere Anleger eher daran interessiert, im Monat nur einige Transfers zu tätigen. Für letztere Anlagestrategie bietet es sich eher an, die einzelnen Käufe einzeln abzurechnen, während für Viel-Trader eine Trading-Flatrate sinnvoller ist, mit der bei einer monatlichen Endgebühr bereits die Kosten für die Orders abgegolten sind. Oder sie entscheiden sich für einen Vertrag, bei dem keine zusätzlichen Kosten für einen gewissen monatlichen Umsatz mehr anfallen. Einsteiger, die noch nicht sicher sind, welche Anlagestrategie sie bevorzugen, testen mit einem kostenlosen Demo-Konto ihr Anlageverhalten und wählen dann einen passenden Tarif für ein Aktiendepot bei einem geeigneten Broker aus.


Serviceangebote vergleichen: Wer einen Broker sucht, um sich ein Depot einzurichten, plant meist eine mittel- oder sogar langfristige Geldanlage. Das bedeutet, man will nicht sofort wieder einen neuen Broker finden. Deswegen sollten Anleger sich sofort bei einem Anbieter anmelden, der angesichts des Service-Angebots alle eigenen Wünsche erfüllt. Jeder hat andere Ansprüche an seine Depotbank. Die Erreichbarkeit eines Kundenservice ist jedoch ein Muss – nur so können Probleme schnell und unbürokratisch gelöst werden.

Ob einem Kunden die Erreichbarkeit des Kundenservice per Mail genügt oder ob eine Servicehotline zur Verfügung stellen sollte, das muss ein Kunde selbst entscheiden. Selbiges gilt beispielsweise auch für das Angebot einer App, mit der das Depot auch von einem mobilen Endgerät aus verwaltet werden kann. Je nach eigener Anlagestrategie hat schließlich auch das Wertpapier-Angebot eines Online-Brokers eine große Relevanz. Wer an ausländischen Börsen Käufe tätigen will, sollte sich auch über die gegebenenfalls abweichenden Kosten dieser Transfers informieren.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

 


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