Fresenius-Aktie // Sorgen werden geringer

by • 11. September 2018 • Anlagevisionen, Feature, Zertifikate_ProdukteComments (1)1588

Im April platze die Bombe: Der Fresenius-Konzern hatte die milliardenschwere Übernahme des US-Generikahersteller Akorn überraschend abgeblasen, die Ende 2017 eigentlich schon fix verabredet war. Nur wenige Wochen vorher hatte Vorstandschef Stephan Sturm den Deal noch in einem positiven Licht dargestellt. Doch schon Ende 2017 soll Fresenius anonyme Hinweise bekommen haben, dass nicht alle Aussagen des Managements der Realität entsprachen. Fresenius prüfte anschließend wohl noch genauer und nahm dann Abstand von der Transaktion, die rund 4,4 Milliarden Euro gekostet hätte.

Die Börse reagierte nach der Absage zunächst erleichtert, denn viele Marktteilnehmer hatten vorher Finanzierungsprobleme erkannt, die wohl nur über eine Kapitalerhöhung zu lösen gewesen wären. Dies wiederum hätte die Gewinne pro Aktie verwässert. Als Folge klagte Akorn gegen Fresenius und verlangt die Einhaltung des Deals. Demgegenüber klagt Fresenius gegen Akorn wegen falscher Informationen.

Nun kamen aus den USA aber gute Nachrichten für Fresenius. Denn eine US-Aufsichtsbehörde stellte bei Akorn Datenintegritätsprobleme fest. Dies wiederum dürfte die Aussichten von Fresenius in den laufenden Prozessen verbessern. Und schon legte auch die Aktie (578560) zeitweise zu. Für Langfristanleger ist das Papier aber durchaus eine Überlegung wert, denn Fresenius ist fundamental mit einem KGV von 15 und einer Dividenden-Rendite von 1,3 Prozent im Branchenvergleich günstig bewertet.

Eine gute Einstiegschance bietet auch ein Discounter der Commerzbank (CA44SM). Sofern nämlich die Aktie am 21. Dezember 2018 unter dem Cap bei 63 Euro durchs Ziel geht, wird pro Zertifikat eine Aktie ins Depot gebucht. Der Einstiegskurs liegt dann bei 60,07 Euro, was dem aktuellen Preis des Zertifikats entspricht. Liegt Fresenius zum Laufzeitende über Cap-Niveau, ist dies auch kein Beinbruch. Denn dann erhalten Anleger 63 Euro in Cash, was einer schnellen Maximalrendite von 4,9 Prozent (15,9 Prozent p.a.) entspricht.

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Fresenius-Aktie (Tageschart): kräftige Schwankungen im Seitwärtstrend

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Bildquelle: Fresenius

 

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