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Bayer-Aktie // Insider kaufen, sollten Anleger auch?

by • 10. September 2018 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (0)2922

Erst kürzlich haben wir bei Plusvisionen über die Bayer-Aktie geschrieben – und dabei kaum ein gutes Haar an dem Papier gelassen. Damals stand Bayer noch bei rund 85 Euro. Inzwischen hat sie die Unterstützungslinie bei 83 Euro unterschritten und bewegt sich auf die Marke von 70 Euro zu. Die nächste wichtige Haltelinie findet sich bei 67 Euro. Zur Erinnerung, im April 2015 stand die Aktie noch bei mehr als 145 Euro. Dann kamen Konzernumbaumaßnahmen, Zweifel und womöglich auch die „Vorahnung“ einer möglichen Fusion.

Diese kam dann auch in Form von Monsanto. Der Zusammenschluss ist vollzogen und die anfängliche Euphorie – wie oft nach Hochzeiten – ist Ernüchterung gewichen, weil zum Beispiel Entschädigungszahlungen wegen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in Milliardenhöhe drohen könnten und weil Fusionen generell schwierig für Konzerne sind.

Doch inzwischen könnte die Bayer-Aktie schon einige Unwägbarkeiten (Risiken) vorweggenommen haben. Zuversichtlicher werden offenbar die Vorstände. Jetzt (10. September) wurde bekannt, dass Liam Condor für knapp 200.000 Euro und Hartmut Klusik für 145.000 Euro Bayer-Aktien gekauft haben. Gleichwohl bleibt ein Kursrisiko, da sich charttechnisch noch keine Bodenbildung abzeichnet. Perspektivisch könnte diese allerdings einmal im Bereich von 67 Euro stattfinden.

Fundamental ist die Bayer-Aktie mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von elf/zwölf nicht zu hoch bewertet, zumal auch die Dividenden-Rendite mit voraussichtlichen knapp vier Prozent sehr attraktiv bleibt. Also es den Vorständen gleichtun und rein in die Aktie? Zumindest ein besonnener Positionsaufbau erscheint auf dem aktuellen Niveau reizvoll (auch wenn die alten Hochs absehbar unerreichbar sind).

Wer eher von einer Seitwärtsbewegung ausgeht, der könnte auch zu einem Discount-Zertifikat greifen. Beispiel: TR4VEW. Damit ist eine maximale Rendite von 4,2 Prozent möglich, wenn der Cap bei 65 Euro am 19. März 2019 nicht unterschritten ist. Der Verlustpuffer beträgt 14,4 Prozent.

Nachtrag vom 11. September 2018: BNP Paribas hat die Bayer-Aktie von outperform auf neutral zurückgestuft und das Kursziel von 120 auf 90 Euro gesenkt. In der Folge fiel die Aktie auf rund 70 Euro.

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Bayer-Aktie (Monatschart): hält die Unterstützung?

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Bildquelle: Bayer

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