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Kursanstieg: Keiner mag Gold lieber als die Chinesen

by • 10. Februar 2014 • Chart-AlarmComments (0)1663

Gold ist wieder da, zumindest ein bisschen. Raum für Fantasie haben die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA gegeben. Sie wurden eher negativ interpretiert. Zu wenige neue Jobs seien geschaffen worden, was wiederum zu der Annahme verleitet, dass die neue Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, womöglich doch etwas langsamer beim Tapering machen könnte. Dann würde den Märkten der üppig Geldstrom erhalten bleiben, was in Zukunft einmal Inflation münden könnte – und Geldentwertung ist ja grundsätzlich gut für den Goldpreis.

Hinzu kommt: In den USA beginnt wieder das Geschacher um die Schuldenobergrenze, die derzeit bei 17,3 Billionen Dollar steht. Seit dem 7. Februar darf die USA keine neuen Schulden mehr aufnehmen – aber das Geld soll in den USA noch bis Mitte März reichen. Gut, die Politik wird sich auch diesmal wieder einigen, wenn auch in letzter Minute. Einen weltweiten Finanzgau will wohl niemand riskieren.

Aber vielleicht war es auch wieder an der Zeit, dass der Goldpreis ein wenig steigt. Oder es waren die Chinesen, die nach den Neujahrsfeierlichkeiten Nachholbedarf hatten und nun wieder an die (Gold-)Märkte zurückkehrten.

Überhaupt: Chinesen lieben Gold. Noch mehr als die Inder. Die Goldnachfrage ist in der Volksrepublik im vergangenen Jahr um 41,4 Prozent auf 1.176 Tonnen gestiegen, ein neuer Rekord. Der Grund dafür war vor allem ein Run auf Schmuck und Barren, sagt die China Gold Association. Damit hätte China Indien mit seinen 1.000 Tonnen (World Gold Council) als führender Goldmarkt 2013 überholt.

Das World Gold Council hat für China in den ersten drei Quartalen eine Goldnachfrage von 821 Tonnen und für Indien von 715 Tonnen registriert.

Die chinesische Notenbank steht laut World Gold Council auf Rang sechs der größten Goldkäufer und hat inzwischen einen Goldschatz von 1.054 Tonnen angehäuft.


Chinas Goldproduktion steigt nach Zahlen der China Gold Association das siebte Jahr in Folge; 2013 im Jahresvergleich um 6,2 Prozent auf 428 Tonnen.

Charttechnisch wurde der mittelfristige Abwärtstrend nun deutlich überschritten und es könnte auch zu einem Verlassen der Seitwärtsbewegung nach oben kommen. Es sieht wieder besser aus für Gold.

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Bildquelle: Heraeus


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