Schwache Deutsche Bank // Marketwatch / DAX, VW, Deutsche Telekom, EON, RWE, Gold, Öl, Euro

by • 9. Dezember 2015 • MarketwatchComments (0)929

Es geht schon wieder abwärts mit dem DAX. China, Öl und Euro sind so die gängigsten Begründungen für den Rückgang. China, weil dort die Wirtschaft nicht mehr so gut läuft und das die Exporte belasten könnte. Öl, weil dadurch Deflation in die Eurozone importiert werden könnte, was die Europäische Notenbank (EZB) gar nicht gerne sieht. Gleiches gilt für den recht starken Euro. Auch durch ihn könnte Stabilität eingeführt werden. Sie sehen schon, man kann die Dinge (an der Börse) so und so sehen.

Man könnte auch argumentieren, dass ein niedriger Öl-Preis doch für Unternehmen und Verbrauch gut ist (was er auch jahrelang war). Immerhin kann man dann den Tank im Keller günstiger auffüllen und hat so Geld übrig, um dieses anderweitig auszugeben. Gleichzeitig könnten die Unternehmen, durch die niedrigeren Rohstoffpreise, ihre Waren zu einem attraktiveren Preis anbieten, was ebenfalls den Geldbeutel der Verbraucher schont. Oder sie könnte ihre Gewinn-Marge ausweiten, was dem Aktien-Kurs tendenziell gut täte. Doch das will zurzeit keiner hören.

Mehr dazu hier.

Der Öl-Preis (Brent) hat sich wieder über der Marke von 40 Dollar stabilisiert. Er sieht allerding nach wie vor recht angeschlagen aus, nachdem Förderkürzungen von der Opec verworfen wurden.

Gold macht auch irgendwas, aber das interessiert nach wie vor derzeit kaum jemanden. Positiv: Der Preis hält sich über der Unterstützungslinie bei 1.070 Dollar. Ein bisschen Bodenbildung somit, aber es wirkt alles noch sehr angeschlagen.

Der Euro klettert wieder über die Marke von 1,09 Dollar. Überhaupt scheint sich der Euro im Bereich von 1,10 Dollar (+/-) in diesem Jahr recht wohl zu fühlen. Die Fronten sind klar: Die Fed wird im Dezember den Leitzins anheben und EZB-Präsident Mario Draghi erstmal nicht mehr machen.


Die Deutsche-Bank-Aktie bleibt schwach nach dem Bruch der Unterstützung bei 23 Euro. Das Institut will am Amerika-Geschäft im jetzigen Umfang festhalten.

Die Deutsche Telekom hält sich bei rund 16,50 Euro. Das Abwärtspotential scheint derzeit begrenzt.

Die Versorger EON und RWE werden erneut verkauft. Das bleibt ein Metier für sehr wagemutige.

VW entwickelt sich dagegen sensationell gut. Alles nicht so schlimm, auch nicht die Sache mit dem CO2. Damit könnte die Konsolidierung seit Anfang Dezember schon wieder zu Ende gehen. Der nächst Aufwärtsschub könnte die Aktie in den Bereich von 170 Euro bringen, charttechnisch. Dann wäre auch das Gap (Kurslücke) von September geschlossen.

Der DAX hat noch immer eine Kurslücke bei 10.500 Punkten zu schließen. Lesen Sie auch hier die Chart-Analyse des DAX.

Unbedingt auch ansehen: CASINO OPEN – die Börsen Show

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