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Wacker Neuson Aktie // Sei schlau, investiere in Bau?

by • 9. November 2017 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (1)595

Sei schlau, geh‘ zum Bau, hieß es früher mal. Hier könnte es lauten: Sei schlau, investier‘ in Bau. Die Weltkonjunktur läuft gut und vor allem homogen, dass bedeutet, nahezu alle Region auf der Welt befinden sich in einer Aufschwungphase. Der Baubranche tut dies gut. Und wenn es am Bau floriert, dann profitiert davon auch ein Unternehmen wie Wacker Neuson mit seinen Kompaktbaumaschinen. Im dritten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 20 Prozent auf 379 Millionen Euro, der Betriebsgewinn (Ebit) verdoppelte sich fast und das Periodenergebnis kletterte um stattliche 164 Prozent auf 31,9 Millionen Euro (0,46 Euro je Aktie). Martin Lehner, CEO der Wacker Neuson Group:

Natürlich hatten wir dank guter Märkte in Nordamerika und Europa einigen Rückenwind. Im Wesentlichen ist es jedoch die erfolgreiche Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, die uns schneller als der Markt wachsen lässt.”

Grandios ist auch die Verbesserung der Betriebsgewinn-Marge um 4,1 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent. Auch dadurch – neben der Optimierung des Working Capitals – erwirtschaftet Wacker Neuson einen Cash-flow von 74 Millionen Euro beziehungsweise einen freien Cash-flow von 50 Millionen Euro. Geld für schöne Dividenden-Zahlungen (zuletzt: 50 Cent) ist somit vorhanden. Vielleicht sind für das laufende Jahr 65 Cent drin.

In den ersten neun Monaten hat Wacker Neuson einen Nettogewinn von 71 Millionen Euro (1,01 Euro je Aktie) erzielt. Wenn der Jahresgewinn insgesamt 80 Millionen Euro betrüge, dann würde sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 24,0 errechnen, bei 90 Millionen Euro wären es 21,4 und bei 100 Millionen Euro 19,2. Es wird deutlich, die Aktie von Wacker Neuson ist selbst bei optimistischen Annahmen nur recht stattlich bewertet, was das Aufwärtspotenzial einschränken könnte.


Ein kurzfristige Alternative zur Aktie (vor dem Dividenden-Termin am 31. Mai 2018) könnte ein Discount-Zertifikat (CE9VEG) der Commerzbank sein. Es bietet einen Rabatt (Verlustpuffer) gegenüber der Aktie von 14,4 Prozent, da es zurzeit bei 23,20 Euro notiert. Möglich ist eine maximale Rendite 3,4 (9,2 p.a.) Prozent, wenn der Cap bei 24,00 Euro am 15. März 2018 nicht unterschritten ist.

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Wacker-Neuson-Aktie (Tageschart): Droht ein Doppeltop? Kurzfristiger Aufwärtstrend verletzt

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Bildquelle: Wacker Neuson

 


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