Marketwatch // DAX, Euro, Fed, EZB, Volkswagen, RWE, Commerzbank, Deutsche Bank, Adidas, Deutsche Telekom

by • 9. November 2015 • MarketwatchComments (0)1095

Der DAX: Er scheint nun etwas mit den Schultern zu zucken. Wohin? Nach den Arbeitsmarktdaten in den USA vom Freitag ist eine US-Leitzinserhöhung im Dezember durch die Federal Reserve (Fed) wieder ein klein wenig unwahrscheinlicher geworden. Aber. Aber. Dennoch wird die Fed im Dezember handeln, nachdem sie sich nun schon so derart festgelegt hat. Alles andere würde sie doch erheblich Glaubwürdigkeit kosten. Das wird auch am Euro-Dollar-Kurs deutlich. Der Euro befindet sich nach wie vor doch sehr weit unten bei 1,07 Dollar. Der Markt hat bereits eine Leitzinserhöhung durch die Fed eingepreist.

Der niedrige Euro ist übrigens ein Geschenk für den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, da er vermutlich nun gar nichts mehr tun muss, zunächst zumindest, schließlich wird bei diesem Euro-Kurs genügend Inflation in die Eurozone importiert und darüber hinaus ist der Niedrig-Euro ein hervorragendes Konjunkturprogramm für die europäischen Unternehmen.

Charttechnisch ist der DAX an der 200-Tage-Durchschnittslinie abgeprallt. Zudem verläuft bei 11.120 Punkten die seit April bestehende kurzfristige Abwärtstrendlinie. Die Zeiten werden somit schwieriger für den DAX. Vermutlich soll auch die Kurslücke (Gap) bei 10.500 Punkten noch geschlossen werden, weil es der DAX liebt, Kurslücken zu schließen wo auch immer diese sich auftun.


Öl (Brent) bleibt weiter im Seitwärtstrend, was auch eine Last für die Kurse in Russland ist.

Bei Gold herrscht nach dem Rutsch unter den Aufwärtstrend eine depressive Stimmung. Die Aussicht auf eine US-Leitzinserhöhung (auch hier) tut dem gelben Metall einfach nicht gut.

Bei RWE überlegt man weiter, was man mit der Dividende macht: kürzen oder gleich ganz streichen?

Die Deutsche Bank und die Commerzbank scheinen nach zeitweise recht euphorischen Phasen auch nicht so recht zu wissen, in welche Richtung es gehen soll. Bei der Deutschen Bank besteht noch die Hoffnung auf eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation.

Die T-Aktie scheint nach unten wegzuknicken, vorerst.

Die Adidas-Aktie muss erst noch eine Gap bei 83 Euro schließen.

Volkswagen ist nach wie vor skandalbelastet.

 

 

Bildquelle: Börse Frankfurt

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