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Marketwatch // DAX :: USA :: Euro :: Eon :: Daimler :: Deutsche Bank :: K+S :: Telekom :: Griechenland :: Russland :: Öl :: Gold

by • 9. Januar 2015 • MarketwatchComments (0)1148

Sherlock_221b // Was Sie über die Märkte wissen sollten.

090115 // So ist das an der Börse. Erst weiß man nicht wohin, dann glaubt man es zu wissen, aufwärts, nach eigentlich recht erfreulichen US-Arbeitsmarktdaten, dann aber geht es plötzlich steil abwärts. Die Arbeitslosenrate in den Vereinigten Staaten ist zwar auf 5,6 (5,8) Prozent gesunken, wobei nur 5,7 Prozent erwartet worden waren, aber man sorgt sich nun doch ein wenig um die Qualität der in den USA geschaffenen Jobs. Gibt es womöglich bald mehr Kellner und Servicekräfte als Industriearbeiter? Ein Blick auf einen Zerohedge-Chart lässt das vermuten (siehe unten). Auch die Stundenlöhne gaben jüngst nach. All das ist langfristig keine besonders solide Stütze für die US-Konjunktur.

Positiv für den Aktienmarkt ist allerdings, dass es die amerikanischen Notenbank (Fed) nun wahrscheinlich nicht sonderlich eilig hat mit Leitzinserhöhungen. Deren Vorsitzende, Janet Yellen, soll ja großen Wert auf den Arbeitsmarkt legen und sich die Zahlen genau betrachten.

Pessimisten/Optimisten sehen in den US-Arbeitsmarktdaten ohnehin schon wieder einen Grund für ein neues QE-Programm, weil es ohne Anleihekäufe die US-Wirtschaft nicht schaffen werde.

Der Euro hat sich entsprechend wieder erholt und hält auch heute dieses Niveau.

Deutsche Premium-Fahrzeughersteller Mercedes, BMW und Audi verkauften prächtig. Die Daimler-Aktie zieht an und kann an einem charttechnischen Widerstand kratzen, fällt aber später wieder zurück.


K+S ist dabei den kurzfristigen Abwärtstrend zu überwinden, rutscht aber später ins Minus.

Die Aktie der Telekom hat erneut Probleme mit dem Widerstand bei 13,60 Euro. Minus 2,8 Prozent.

Eon tut sich nach wie vor schwer mit Kurssteigerungen, trotz einer attraktiven Garantie-Dividende. Minus 4 Prozent – und rutscht auch noch unter den Aufwärtstrend. Negativsignal.

Bei der Deutschen Bank setzt sich die Bodenbildung fort.

In Russland geht es wieder abwärts, die wirtschaftlichen Probleme sind ungelöst. Griechische Aktien steigen etwas auf sehr tiefen Niveau.

Brent-Öl rutscht unter 50 Dollar.

Bildquelle: Peter-Smola_pixelio.de [bearbeitet]

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