DAX trödelt, K+S gibt gedrängt durch Potash Gas

by • 7. September 2015 • MarketwatchComments (0)1169

Bei gut 10.000 Punkten scheint der DAX erstmal zufrieden zu sein. Kein totaler Absturz, aber auch nicht mehr Erholung – man weiß ja nie, was noch so kommen könnte. China ist nach wie vor ein großer Unsicherheitsfaktor, obwohl die Regierung in Peking weitere Markt-Manipulationen plant. Sie will nun anscheind zu große Schwankungen eindämmen und entsprechend eingreifen. Die chinesische Festlandsbörse ist auf dem besten Weg eine planwirtschaftliche Kurs-Feststellungsbehörde zu werden. Freie Preisfindung ist wohl immer weniger.

Belastend ist auch die in Kürze anstehende Sitzung der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve (Fed). Wird sie die Leitzinsen tatsächlich anheben? Wenn überhaupt dürfte es ein mehr symbolischer Minischritt werden. Recht gut läuft der US-Arbeitsmarkt, wenn man die reinen nachrichtlichen Zahlen ansieht. Strukturell gibt es allerdings schon Schwächen. Hinzu kommt die Möglichkeit einer konjunkturellen Eintrübung ausgehend von China. Die Fed wird sich mit einer Zinserhöhung sicherlich schwertun, zumal die Preise dazu kein Argument liefern, sie sind nach wie vor eher deflationär.

Sehr gut läuft es in der deutschen Wirtschaft die Produktion im produzierenden Gewerbe legte um im Juli um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat zu.


Neuen Schwung gibt es bei der K+S Aktie. Potash lässt nicht locker. K+S verbessert sich um rund 4 Prozent. Ist aber mit 33,60 Euro noch weit vom Potash-Angebot von 41 Euro entfernt. Ein Übernahmekampf hat noch nicht recht begonnen. Es fehlen noch Hedgefonds, die den Preis treiben und Weiße Ritter (BHP Billiton?), die vielleicht K+S zur Seite springen. Auf jeden Fall bleibt die K+S Aktie interessant und tendenziell unterbewertet. Mehr hier.

 

Bildquelle: K+S

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